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	<title>Wege aus dem Kapitalismus &#187; Philosophie</title>
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		<title>Bye, bye, Helle Panke</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 15:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Helle Panke war seit über einem Jahrzehnt unser Begleiter. Wir trafen uns in den Räumen des Vereins und organisierten Veranstaltungen, die im Rahmen der Reihe »Wege aus dem Kapitalismus« liefen. Wir beide &#8212; Gruppe WAK und Helle Panke &#8212; haben uns nicht geliebt, aber akzeptiert, wir hatten beide was voneinander: Wir, die Gruppe WAK, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a> war seit über einem Jahrzehnt unser Begleiter. Wir trafen uns in den Räumen des Vereins und organisierten Veranstaltungen, die im Rahmen der Reihe »Wege aus dem Kapitalismus« liefen. Wir beide &#8212; Gruppe WAK und Helle Panke &#8212; haben uns nicht geliebt, aber akzeptiert, wir hatten beide was voneinander: Wir, die Gruppe WAK, konnten Fahrgeld und Honorare für Referent_innen bezahlen, die Helle Panke konnte interessante Veranstaltungen in einer Reihe aufführen, die von der Bildungseinrichtung einer etablierten Partei meist nicht erwartet werden: Wege aus dem Kapitalismus.</p>
<p><strong>Das ist nun zu Ende: Wir wurden rausgeschmissen.</strong></p>
<p><span id="more-452"></span>Dabei darf man sich nicht vorstellen, dass der Rausschmiss mit Pauken und Trompeten erfolgte, etwa als Resulat eines der üblichen unerbittlichen Streitereien unter »Linken«. Nein, da war eigentlich &#8212; gar nichts. Uns wurde mitgeteilt: »Das war&#8217;s für euch«. Punkt. Ohne inhaltliche Begründung, ohne einen Brief oder eine E-Mail, ohne vorhergehende Kritik oder ein Gespräch. Nein, mehr so im Vorübergehen: Die Jugend solle gefördert werden, nicht mehr die Gruppe WAK. Die Mehrheiten im Vorstand des Vereins hatten sich geändert, und der neue Vorstand sagte einfach: »Ihr nicht mehr«. Teile, herrsche, exkludiere.</p>
<p>Wirklich gewundert hat es uns nicht. Wir hatten einen Bruch eher schon früher erwartet, aber eigentlich dann auch als richtigen Bruch. Im besten Fall &#8212; warum soll es friedliche Forks nicht auch außerhalb der Freien Software geben &#8212; als gemeinsame Feststellung, dass man nichts mehr gemeinsam habe. Das hätte ja noch eingeleuchtet, auch wenn wir sicher diskutiert und unseren Standpunkt als sinnvollen und berechtigten in der Hellen Panke begründet hätten. Na ja. Wer die Ressourcen hat, entscheidet und muss sich nicht erklären. Ordinäre Herrschaftsverhältnisse.</p>
<p>Lassen wir nochmal kurz die Publikums-Veranstaltungen der letzten zehn Jahre Revue passieren (länger reichen unsere Aufzeichnungen nicht zurück, d.h. alle Veranstaltungen des <em>Demokratischen Presseclub</em>, aus dem die Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« hervorging, fehlen hier):</p>
<ul>
<li>2./3. März 2001: Vorstellungen der Krisis-Gruppe über Wege aus dem Kapitalismus (Robert Kurz)</li>
<li>18./19. Mai 2001 Faschismus – ein „antikapitalistischer“ Irrweg? (Hartmut Kraus)</li>
<li>15./16. März 2002: <a title="Permanent Link to Grundlegung einer freien Kooperation" href="../2002/grundlegung-einer-freien-kooperation/" rel="bookmark">Gleicher als andere &#8212; Grundlegung einer freien Kooperation (Christoph Spehr)</a> und Seminar: Theoretische Möglichkeiten und praktische Erfahrungen bei der Suche nach herrschaftsfreier Kooperation (Stefan Meretz, Uli Weiß, Petra Haarmann, Johannes Stockmeier)</li>
<li>20./21 September 2002: <a href="http://wadk.de/2002/empire-workshop/">Empire statt Imperialismus? (Manfred Lauermann)</a> und Seminar: Mit der “Menge” durch das “Empire” in den Kommunismus? (Dario Azzellini, Benni Bärmann)</li>
<li>1. bis 3. November 2002: <a href="http://zweite.oekonux-konferenz.de/">Zweite Oekonux-Konferenz</a>: <a href="http://zweite.oekonux-konferenz.de/programm/db/ox_event_23.html">Freie Software im Empire</a> (Stefan Meretz, Uli Weiß, Benni Bärmann)</li>
<li>13./14. Dezember 2002: <a href="http://wadk.de/2002/theorie-praxis/">Die Leipziger Praxis-Diskussion von 1966f – ein unabgegoltener Versuch zur Überwindung von theoretischen Schwächen des Marxismus-Leninismus (Georg Quaas)</a> und Seminar: Zum praktischen und theoretischen Verhältnis der agierenden Menschen zur Wirklichkeit (Klaus Braunwart, Christoph Zwicker, Ansgar Knolle-Grothusen, Uli Weiß)</li>
<li>2. März 2003: Biblische Erinnerungen und antikapitalistische Bewegung (Ulrich Duchrow), <a href="http://wadk.de/2003/duchrow-thesen/">Thesen von Uli Weiß</a></li>
<li>23. März 2003: <a href="http://www.opentheory.org/selbstbewegung/text.phtml">Selbst-Bewegung statt Auto-Mobilismus</a> (Lothar Galow-Bergemann)</li>
<li>5./6. September 2003: Sozialkritik und Konterreform – von der Un/Möglichkeit linker Politik (Franz Schandl) und Seminar: Einführung in die Wertkritik (Franz Schandl)</li>
<li>26./27. September 2003: <a href="../2003/bewegung-organisation-herrschaft/">Bewegung – Organisation – Herrschaft (Jörg Bergstedt, Dario Azzellini)</a> und Seminar (ebd.)</li>
<li>14./15. November 2003: <a href="http://wadk.de/2003/zum-hegelseminar-am-14-15-november-2003/">Begreifendes Denken – Ein Seminar zum Verständnis der Hegelschen Logik</a> (Martin Grimsmann, Lutz Hansen, Kai Froeb, Annette Schlemm) und Seminar (ebd.)</li>
<li>12./13. März 2004: “Zeit in Gedanken gefasst”. Momente des Hegelschen Lebenswerks (Martin Grimsmann, Lutz Hansen, Kai Froeb, Annette Schlemm) und Seminar (ebd.)</li>
<li>18. bis 20 Juni 2004: Einführung in die Kritische Psychologie (Stefan Meretz)</li>
<li>8./9. April 2005: <a href="http://wadk.de/2005/andre-gorz-auf-dem-weg-in-den-wissenskommunismus/">André Gorz — auf dem Weg in den Wissenskommunismus?</a> (Stefan Meretz) und Seminar (Uli Weiß, Stefan Merten)</li>
<li>29./30. April 2005: <a href="http://wadk.de/2005/women-wars/">»Women wars« — Postkoloniale soziale Bewegungen in Nigeria (Johannes Stockmeier)</a> und Seminar »Gegen die Wand« (Uli Weiß, Willi Hajek)</li>
<li>27./28. Mai 2005: <a href="http://wadk.de/2005/der-jugoslawische-selbstverwaltungs-sozialismus-in-theorie-und-praxis/">Der jugoslawische Selbstverwaltungs-Sozialismus in Theorie und Praxis (Walter Rösler, Gabriele Herbert, Lena Tietgen)</a> und Seminar (ebd.)</li>
<li>4./5. Mai 2007: <a href="http://wadk.de/2007/im-takt-des-geldes/">Im Takt des Geldes (Eske Bockelmann)</a> und Seminar (Johannes Stockmeier, Mathias Spiller, Uli Weiß)</li>
<li>7./8. September 2007: <a href="http://wadk.de/2007/politische-oekonomie-des-informationskapitalismus/">Politische Ökonomie des Informationskapitalismus (Ernst Lohoff, Sabine Nuss)</a> und Seminar (ebd.)</li>
<li>17./18. November 2007: <a href="http://wadk.de/2007/herausforderung-hegel-einfuehrung-in-die-logik/">Herausforderung Hegel — Einführung in die Seinslogik (Kai Froeb)</a></li>
<li>24. bis 26. Februar 2008: <a href="http://wadk.de/2008/hegel-seminar-zur-wesenslogik/">Einführung in die Wesenslogik von Hegel</a></li>
<li>23. Mai 2008: <a href="http://wadk.de/2008/emanzipatorische-kultur-contra-kunstmarktdiktatur/">Emanzipatorische Kultur contra Kunstmarktdiktatur (Archibald Kuhnke)</a></li>
<li>13.14. Februar 2008: <a href="http://wadk.de/2009/vom-tausch-zur-produktion-nach-beduerfnissen/">Vom Tausch zur Produktion nach Bedürfnissen (Christian Siefkes)</a> und Seminar (ebd.)</li>
<li>3. bis 5. Juli 2009: <a href="http://wadk.de/2009/hegelseminar-zur-begriffslogik/">Einführung in die Begriffslogik von Hegel</a></li>
<li>11./12. September 2009: <a href="http://wadk.de/2009/philosophische-spekulation-wissenschaft-konkrete-utopie/">Philosophische Spekulation – Wissenschaft – konkrete Utopie? (Uli Weiß)</a> und Seminar (Annette Schlemm, Mathias Spiller)</li>
<li>18./19. Juni 2010: <a href="http://wadk.de/2010/hegel-marx-und-die-moegliche-aufhebung-des-kapitalismus/">Hegel, Marx und die mögliche Aufhebung des Kapitalismus (Dieter Wolf)</a> und Seminar (Gudrun Havemann)</li>
<li>29./30. Oktober 2010: <a href="http://wadk.de/2010/hegel-marx-und-die-moegliche-aufhebung-des-kapitalismus-2/">Entwicklung in der Dialektik Hegels (Annette Schlemm)</a> und Seminar: Hegel, Marx und die mögliche Aufhebung des Kapitalismus (Stefan Meretz, Uli Weiß)</li>
<li>25./26. März 2011: <a href="http://wadk.de/2011/die-un-denkbarkeit-des-kommunismus/">Die (Un-)Denkbarkeit des Kommunismus (Roger Behrens)</a> und Seminar (ebd.)</li>
<li>8./9. Juni 2011: <a href="http://wadk.de/2011/hegel-der-eigentliche-geschichtsmaterialist/">Hegel — der eigentliche Geschichtsmaterialist? (Kai Froeb)</a> und Seminar (ebd.)</li>
</ul>
<p>Das sind nur die wichtigsten Veranstaltungen, die in der Regel auch im Programm der Hellen Panke aufgeführt wurden. Damit ist nun Schluss, auch von unserer Seite. Wir spielen nicht mehr schmückendes Beiwerk.</p>
<p>Der Rahmen Helle Panke hatte uns auch einige Begrenzungen auferlegt. Veranstaltungen mussten eine bestimmte Form haben, in einer gewissen Frequenz erfolgen etc. Das haben wir zwar nicht immer eingehalten, doch manchmal war es auch lästig. Wir verlieren bestimmte Möglichkeiten und gewinnen andere. Wir werden unsere Suche nach »Wegen aus dem Kapitalismus« weiter vorantreiben. Wer dabei mitdenken will, ist willkommen!</p>
<p>Unser neuer Treffpunkt sind die Räume der <a href="http://wadk.de/nord-sued-bruecken/">Stiftung Nord-Süd-Brücken</a> &#8212; danke für diese Möglichkeit!</p>
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		<title>Audio-Mitschnitt von »Hegel als Geschichtsmaterialist«</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 10:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem provokativen Titel »Hegel — der eigentliche Geschichtsmaterialist?« fand am 8.7.2011 eine Veranstaltung des Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« statt. Bei einem weiteren Treffen wurden zwei weitere kurze Vorträge von Kai Froeb mitgeschnitten, die sich inhaltlich mit der Weltgeschichte bei Hegel befassen (was in der Veranstaltung aus Zeitmangel zu kurz kam). Alle Dateien sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem provokativen Titel <a title="Permanent Link to Hegel — der eigentliche Geschichtsmaterialist?" href="../2011/hegel-der-eigentliche-geschichtsmaterialist/" rel="bookmark">»Hegel — der eigentliche Geschichtsmaterialist?«</a> fand am 8.7.2011 eine Veranstaltung des Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« statt. Bei einem weiteren Treffen wurden zwei weitere kurze Vorträge von Kai Froeb mitgeschnitten, die sich inhaltlich mit der Weltgeschichte bei Hegel befassen (was in der Veranstaltung aus Zeitmangel zu kurz kam). Alle Dateien sind bei <a href="http://www.archive.org/details/hegel-geschichtsmaterialist">archive.org</a> zum Anhören oder Downloaden frei verfügbar.</p>
<p>Die nächsten Treffen der Gruppe zur Auswertung des Seminars:</p>
<p>Mittwoch, 3.8.2011, 18:00 Uhr <del>in der Hellen Panke</del> bei Matti.</p>
<p>Mittwoch, 17.8.2011, 18:00 Uhr, in den <a href="http://wadk.de/nord-sued-bruecken/">Nord-Süd-Brücken</a></p>
<p>Mittwoch, 21.9.2011, 18:00 Uhr, in den <a href="http://wadk.de/nord-sued-bruecken/">Nord-Süd-Brücken</a></p>
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		<title>Hegel &#8212; der eigentliche Geschichtsmaterialist?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 20:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Veranstaltung der Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« Freitag, 8. Juli 2011, 19:00 bis 21:00 Uhr, Helle Panke Marx nutzte Hegel zur Darstellung der Logik des Kapitals. Benötigt man Hegel, um eine übergreifende Geschichte denken zu können? Der Referent stellt Zusammenhänge zwischen Hegels Logik und dessen Gesamtsystem vor. Ein Verständnis dafür erscheint als unverzichtbar für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Veranstaltung der Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus«</h3>
<p>Freitag, 8. Juli 2011, 19:00 bis 21:00 Uhr, <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>Marx nutzte Hegel zur Darstellung der Logik des Kapitals. Benötigt man Hegel, um eine übergreifende Geschichte denken zu können? Der Referent stellt Zusammenhänge zwischen Hegels Logik und dessen Gesamtsystem vor. Ein Verständnis dafür erscheint als unverzichtbar für die theoretische Suche nach Wegen aus dem Kapitalismus.</p>
<p>Referent: Kai Froeb, München</p>
<p>Moderation: Stefan Meretz</p>
<p>Kosten: 1,50 Euro</p>
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		<title>Vorbereitung Geschichtsphilosophie</title>
		<link>http://wadk.de/2011/vorbereitung-geschichtsphilosophie/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 12:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[» Treffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nächsten Treffen finden statt am Mittwoch, 4. Mai 2011, 18:00 Uhr, Helle Panke &#8212; zu Vazjulin, Logik der Geschichte Mittwoch, 18. Mai 2011, 18:00 Uhr, Helle Panke &#8212; zu Vazjulin, Logik der Geschichte Mittwoch, 8. Juni 2011, 18:00 Uhr, Helle Panke &#8212; zu Hegel, Geschichtsphilosophie-Einleitung Mittwoch, 29. Juni 2011, 18:00 Uhr, Helle Panke &#8212; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächsten Treffen finden statt am</p>
<p>Mittwoch, 4. Mai 2011, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a> &#8212; zu Vazjulin, Logik der Geschichte</p>
<p>Mittwoch, 18. Mai 2011, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a> &#8212; zu Vazjulin, Logik der Geschichte</p>
<p>Mittwoch, 8. Juni 2011, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a> &#8212; zu Hegel, Geschichtsphilosophie-Einleitung</p>
<p>Mittwoch, 29. Juni 2011, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a> &#8212; zu Hegel, Geschichtsphilosophie-Einleitung</p>
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		<title>Hegels »Differenzschrift«</title>
		<link>http://wadk.de/2011/hegels-differenzschrift/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 21:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
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		<category><![CDATA[» Treffen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir treffen uns und diskutieren die »Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems der Philosophie« von G.W.F. Hegel am Mittwoch, 26. Januar 2011, 18:00 Uhr, Helle Panke Mittwoch, 9. Februar 2011, 18:00 Uhr, Helle Panke Mittwoch, 23. Februar 2011, 18:00 Uhr, Helle Panke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir treffen uns und diskutieren die <a href="http://www.zeno.org/nid/2000917639X">»Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems der Philosophie«</a> von G.W.F. Hegel am</p>
<p>Mittwoch, 26. Januar 2011, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>Mittwoch, 9. Februar 2011, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>Mittwoch, 23. Februar 2011, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
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		<title>Hegel, Marx und die mögliche Aufhebung des Kapitalismus</title>
		<link>http://wadk.de/2010/hegel-marx-und-die-moegliche-aufhebung-des-kapitalismus/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 21:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter diesem Thema setzt die Diskussionsgruppe Wege aus dem Kapitalismus ihre Veranstaltungsreihe fort. Es werden die Logiken von Hegel und Marx (Logik des „Kapitals“) vorgestellt und nach ihrer Tauglichkeit befragt, eine Aufhebung des Kapitalismus zu denken. Freitag, 18. Juni, 19:00 Uhr Dieter Wolf (Mülheim): Ende oder Wendepunkt der Geschichte. Zur Einheit von Darstellung und Kritik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Thema setzt die Diskussionsgruppe Wege aus dem Kapitalismus ihre Veranstaltungsreihe fort. Es werden die Logiken von Hegel und Marx (Logik des „Kapitals“) vorgestellt und nach ihrer Tauglichkeit befragt, eine Aufhebung des Kapitalismus zu denken.</p>
<p><strong>Freitag, 18. Juni, 19:00 Uhr </strong></p>
<p>Dieter Wolf (Mülheim): <em>Ende oder Wendepunkt der Geschichte. Zur Einheit von Darstellung und Kritik bei Hegel und Marx.</em></p>
<p>Vortrag, anschließend Diskussion</p>
<p>Moderation: Ulrich Weiß</p>
<p>Kosten: 1,50 Euro</p>
<p><a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a> Berlin, Kopenhagener Straße 9 (Nähe Schönhauser Allee, S/U-Bahn)</p>
<p><strong>Sonnabend, 19. Juni, 10:00-17:00 Uhr </strong></p>
<p>Seminar mit Gudrun Havemann (Oberhausen) und Dieter Wolf zum Thema <em>Hegel, Marx und die mögliche Aufhebung des Kapitalismus</em></p>
<p>Einleitender Vortrag von Gudrun Havemann (Oberhausen): <em>Mit Marx und über Marx hinaus oder Wie kann das Überschreiten der menschlichen Vorgeschichte gedacht werden? V. Vazjulins Bemühungen um ein erweitertes Verständnis menschlicher Geschichte</em>.</p>
<p><span id="more-355"></span>Vazjulin (Moskau) ist der geistige Kopf der <em>Internationalen Schule &#8220;Logik der Geschichte&#8221;</em>, G. Havemann ist die Übersetzerin seiner Bücher: <em>Die Logik des „Kapitals“ von Karl Marx</em> (deutsche Ausgabe Norderstedt 2006) und <em>Die Logik der Geschichte. Fragen der Theorie und Methodologie</em> (russ. 2005, dt. Ausgabe ist wird vorbereitet)</p>
<p>Seminarleiter: Stefan Meretz und Matthias Spiller</p>
<p><a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a> Berlin, Kopenhagener Straße 9 (Nähe Schönhauser Allee, S/U-Bahn)</p>
<p>Begrenzte Teilnehmerzahl. Wir bitten um <a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=634&amp;context=0&amp;action=register">Anmeldung</a>!</p>
<p>Kosten: 5 Euro (inkl. Mittagessen)</p>
<p><strong>Literatur</strong>:</p>
<p>Dieter Wolf, <a href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Vortrag_Hegel_Logik_Marx_Kapital_Kurzfassung.pdf">Warum konnte Hegels „Logik“ Marx „große Dienste leisten“? Vortrag 2009</a> (PDF)<br />
Weitere Texte von Dieter Wolf zum Thema unter <a href="http://www.dieterwolf.net/">www.dieterwolf.net</a></p>
<p>Viktor A. Vazjulin, <a href="http://www.ilhs.tuc.gr/de/Vazjulin_artikel1.htm">Das System der Logik G.W.F. Hegels und das System der Logik des &#8220;Kapitals&#8221; von K. Marx</a>, Übersetzung G. Havemann,</p>
<p>Texte und Diskussionen der Gruppe Wege aus dem Kapitalismus in <a href="http://www.wadk.de/2010/warum-konnte-hegels-logik-marx-grosse-dienste-leisten/">Vorbereitung des Seminars</a>, u.a. Disput zwischen Annette Schlemm und Dieter Wolf.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum konnte Hegels »Logik« Marx »große Dienste leisten«?</title>
		<link>http://wadk.de/2010/warum-konnte-hegels-logik-marx-grosse-dienste-leisten/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 15:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir lesen den gleichbetitelten Text von Dieter Wolf und diskutieren ihn am Mittwoch, 7. April 2010, 18:00 Uhr, Helle Panke [Update] Mittwoch, 21. April 2010, 18:00 Uhr, Helle Panke [Update] Vgl. dazu auch: Annette Schlemm, Die Dialektik des „Kapitals“ [Update] Replik dazu: Dieter Wolf, Wer im Glashaus sitzt … (PDF) Die Dialektik des „Kapitals“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir lesen den gleichbetitelten <a href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Vortrag_Hegel_Logik_Marx_Kapital_Kurzfassung.pdf">Text von Dieter Wolf</a> und diskutieren ihn am</p>
<p>Mittwoch, 7. April 2010, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>[Update] Mittwoch, 21. April 2010, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>[Update] Vgl. dazu auch: <a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2010/03/18/die-dialektik-des-%e2%80%9ekapitals%e2%80%9c/">Annette Schlemm, Die Dialektik des „Kapitals“</a></p>
<p>[Update] Replik dazu: <a href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Vortrag_Logik_Kapital_Replik_3.pdf">Dieter Wolf, Wer im Glashaus sitzt … (PDF)</a></p>
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<h2 class="post-title"><a title="Permanent Link: Die Dialektik des „Kapitals“" href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2010/03/18/die-dialektik-des-%e2%80%9ekapitals%e2%80%9c/" rel="bookmark">Die Dialektik des „Kapitals“</a></h2>
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		<title>Marx&#8217; Konzeption des Gegensatzes</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-konzeption-des-gegensatzes/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 14:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[» Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[denis maeder]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Vorbereitung der geplanten Veranstaltung zur »versteckten Logik« im Marxschen »Kapital« lesen wir Denis Maeder, Marx&#8217; Konzeption des Gegensatzes, und diskutieren drüber am: Mittwoch, 2. Dezember 2009, 18:00 Uhr, Helle Panke Vorbereitung: Uli.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Vorbereitung der geplanten Veranstaltung zur »versteckten Logik« im Marxschen »Kapital« lesen wir <a href="http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2005-2/Maeder_Marx.htm">Denis Maeder, Marx&#8217; Konzeption des Gegensatzes</a>, und diskutieren drüber am:</p>
<p>Mittwoch, 2. Dezember 2009, 18:00 Uhr, <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>Vorbereitung: Uli.</p>
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		<title>Die Logik im »Kapital«</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 08:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[» Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[kapital]]></category>
		<category><![CDATA[logisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Im nächsten Jahr wollen wir eine Veranstaltung zur logischen Struktur des »Kapital« organisieren und suchen dafür noch geeignete Literaturhinweise. Tipps bitte als Kommentare eintragen. Wir treffen dazu am: Mittwoch, 21. Oktober 2009, 18:00, Helle Panke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im nächsten Jahr wollen wir eine Veranstaltung zur logischen Struktur des »Kapital« organisieren und suchen dafür noch geeignete Literaturhinweise. Tipps bitte als Kommentare eintragen.</p>
<p>Wir treffen dazu am:</p>
<p>Mittwoch, 21. Oktober 2009, 18:00, <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a></p>
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		<title>Gebrauchswert und Universalität</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 10:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie / Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[gebrauchswert]]></category>
		<category><![CDATA[moishe postone]]></category>
		<category><![CDATA[universalität]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Maildiskussion kritisierte Juli die These vom Gebrauchswert als nicht-ökonomischer Kategorie. Ich entgegnete, dass Marx dies aber durchaus auch so sah und zitierte aus »Zur Kritik der politischen Ökonomie« (MEW 13, S. 16) folgenden Abschnitt: Obgleich Gegenstand gesellschaftlicher Bedürfnisse, und daher in gesellschaftlichem Zusammenhang, drückt der Gebrauchswert jedoch kein gesellschaftliches Produktionsverhältnis aus. (&#8230;) Gebrauchswert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Maildiskussion kritisierte <a href="http://emanzipationoderbarbarei.blogsport.de/">Juli</a> die These vom Gebrauchswert als nicht-ökonomischer Kategorie. Ich entgegnete, dass Marx dies aber durchaus auch so sah und zitierte aus »Zur Kritik der politischen Ökonomie« (MEW 13, S. 16) folgenden Abschnitt:</p>
<blockquote><p><em>Obgleich Gegenstand gesellschaftlicher Bedürfnisse, und daher in gesellschaftlichem Zusammenhang, drückt der Gebrauchswert jedoch kein gesellschaftliches Produktionsverhältnis aus. (&#8230;) Gebrauchswert zu sein scheint notwendige Voraussetzung für die Ware, aber Ware zu sein gleichgültige Bestimmung für den Gebrauchswert. Der Gebrauchswert in dieser Gleichgültigkeit gegen die ökonomische Formbestimmung, d.h. der Gebrauchswert als Gebrauchswert, liegt jenseits des Betrachtungskreises der politischen Ökonomie.</em></p></blockquote>
<p><span id="more-305"></span>Es geht also um die Frage, ob der Gebrauchswert eine überhistorische oder spezifisch-kapitalistische Kategorie ist. Juli verwies auf eine <a href="http://www.canalc2.tv/video.asp?idVideo=7034&amp;voir=oui">Diskussion</a> zwischen <span>Etienne Balibar und Moishe Postone, in der Postone den Gebrauchswert als kapitalistische Formbestimmung ansieht. Juli fasst zusammen:</span></p>
<blockquote><p><em>er argumentiert, dass gebrauchswert ja die nutzbarkeit eines gegenstandes als solche bezeichnet. der gegenstand, der als ware verhökert wird, ist für alle menschen prinzipiell nutzbar, soweit sie ihn nur erwerben können. in vormodernen gesellschaften hingegen sei es so gewesen, dass die nutzbarkeit von gegenständen ebenso wie die gesellschaftliche arbeit als solche in ein korsett gesellschaftlicher regeln und normen eingebunden war. es gab entsprechend gegenstände, die von bestimmten menschen nicht genutzt werden durften und andere gegenstände, die von anderen menschen nicht genutzt werden durften. das konnte beispielsweise an kategorien wie geschlecht oder stand entlang definiert sein. insofern kann &#8212; so postone &#8212; von einer universellen nutzbarkeit von gebrauchsgegenständen erst mit dem kapitalismus die rede sein. was nun nicht heißt, dass das mit dem kapitalismus verschwinden muss. aber zumindest ist der gebrauchswert &#8212; so verstanden &#8212; eine kategorie, die durchaus auch in ihrer form als kapitalistisch und damit als gesellschaftliche oder ökonomische kategorie beschrieben werden kann.</em></p></blockquote>
<p>Postone argumentiert vom Begriff der Universalität aus, die der Kapitalismus als eine abstrakte in die Welt gebracht hat. Er argumentiert, dass Objekte vor dem Kapitalismus sozial gebunden waren, Objekt und Verfügung waren sozusagen eins. Das erinnert an Eske Bockelmanns These vom materialen Taktverständnis vor dem Kapitalismus (während sich das abstrakte Taktverständnis erst mit der Verallgemeinerung der Waren- und Geldform durchsetzte). Doch ist es das Gleiche?</p>
<p>Die Frage nach dem Charakter der Kategorie Gebrauchswert ist nun verschoben auf die Frage nach dem Begriff der Universalität. Ist Universalität notwendig mit Abstraktion verbunden? Könnte man nicht in Anlehnung an Bockelmann von einer vormodernen »materialen Universalität« ausgehen, die erst mit der Durchsetzung des Kapitalismus zur »abstrakten Universalität« wurde wie wir sie kennen?</p>
<p>Was könnte eine materiale, sozial gebundene Universalität sein?</p>
<p>Es war ja nicht so, dass es eine strikte soziale Trennung beim Zugriff auf Objekte gab, sondern die Angehörigen der herrschenden Klasse konnten durchaus willkürlich auf alles zugreifen, inklusive auf die subalternen Menschen selbst, die dadurch den Status von Sachen bekamen. Universalität war also eine sozial gebundene Universalität der herrschenden Klassen.</p>
<p>Nun mag man einwänden, dass eine so verstandene Universalität gar keine »richtige«, sondern nur eine begrenzte, also gar keine sei. Dieses Argument ließe sich jedoch genauso für den abstrakt-allgemeinen Begriff der Universalität der bürgerlichen Gesellschaft in Anschlag bringen. Auch hier ist die Universalität eine begrenzte, weil sie sich immer erst im Nachhinein beweist und nicht a priori. Zwar war die bürgerliche Gesellschaft auf der Grundlage eines Begriffes der abstrakt-allgemeinen Universalität so etwa wie »universelle Menschenrechte« zu formulieren, aber eben nicht zu realisieren. Die Realisierung von Menschenrechten hängt eben doch allzuoft der Zahlungsfähigkeit der Betroffenen ab.</p>
<p>Kurz: Einen Begriff von Universalität oder Allgemeinheit gab es auch schon vor dem Kapitalismus, er war nur völlig anders beschaffen. Entsprechend erscheint es mir zwingend, dass auch die Nutzbarkeit »allgemein« gedacht werden konnte &#8212; allgemein im Sinne des historisch-spezifisch denk- und machbaren Allgemeinen. Es ist also erforderlich, dass wir für Nützlichkeit einen überhistorischen Begriff benötigen, der jedoch dann, wenn es an die konkrete Analyse einer Gesellschaftsform geht, entsprechend konkretisiert werden muss.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist also der Gebrauchswert eine Konkretisierung eines allgemeinen Begriffs der Nützlichkeit für kapitalistische Verhältnisse und insofern <em>nicht</em> überhistorisch verwendbar. Hier widerspreche ich wie Postone also auch Marx, nur würde ich anders als Postone argumentieren. In der Postone&#8217;schen Argumentation liegt mir zu sehr die Gefahr der Hypostasierung von Verhältnissen, die der Kapitalismus hervorgebracht hat. Auch die spezifisch kapitalistischen Kategorien sind immer als historisch relative zu behandeln. Das und damit die Möglichkeit der Aufhebung geht mir bei Postone tendenziell verloren.</p>
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