Artikel zum Thema »Kommunismus«

Artikel drucken

Philosophische Spekulation – Wissenschaft – konkrete Utopie?

Zur Zeitbezogenheit marxistischer Kommunismusvorstellungen

Veranstaltung der Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus«

Datum: Freitag, 11. September 2009, 19:00 Uhr, und Seminar am Samstag, 12. September 2009, 10:00 Uhr in Berlin

Ort: Helle Panke, Kopenhagener Str. 76, 10437 Berlin

Der allseits siegende Kapitalismus rüttelt die Gesellschaften in einer Weise durch, dass nicht nur herrschende Neoliberale zu quasi staatssozialistischen Maßnahmen greifen. Auch dem Alltagsbewusstsein und selbst dem gehobenen Feuilleton kommen Zweifel an der Menschenverträglichkeit der herrschenden Produktionsweise. Das Schicksal der sich auf Marx beziehenden antikapitalistischen Bewegungen, die aus Katastrophen heraus zur Weltgeltung aufgestiegen waren, verbietet es nach solchen kommunistischer Alternativen zu streben, die früher vielen Menschen plausibel erschienen.

Im Vortrag und im Seminar geht es um das Eingebundensein kommunistischer Ideen in den jeweiligen Entwicklungsstand der kapitalistischen Produktionsweise, in die praktischen Anforderungen der entsprechenden sozialen Bewegungen und in die vorgefundenen Theorien. Daraus ist zwar unmittelbar keine Antwort auf das „Was tun?“ abzuleiten. Aber eine Diskussion über die frühere Zeitbezogenheiten der Vorstellungen von Wegen aus dem Kapitalismus kann für eine heutige Suche nach Alternativen sehr hilfreich sein.

Weiterlesen »

Artikel drucken

Keimform — wovon?

Von Uli Weiß

1. Ich gehe von einem unverzichtbaren Zusammenhang zwischen der Praxis der Lohnarbeit, der Individualitäten der darin agierenden Menschen und der möglichen Aufhebung des Kapitalismus aus. Siehe meine Argumente gegen Robert Kurz: »Sintlut ohne Arche«. In dessen Schwarzbuch wird der ganze Kapitalismus als ein lässlicher Irrtum der Geschichte angesehen, an dem vorbei etwa die Ludditen direkt in den Kommunismus hätten marschieren können, wenn nicht die bürgerlichen Ideologen … Ohne bestimmte gesellschaftliche (sachliche und menschliche) Voraussetzungen, die erst im Kapitalismus entstehen, also wesentlich durch die Lohnarbeit geschaffen werden, ist Kommunismus undenkbar.

Weiterlesen »

Artikel drucken

Hubert Herfurth: Zur WAK- und Peer-Ökonomie Diskussion

Ein paar Überlegungen zum Gesellschaftsverständnis der radikalen Linken am Beispiel neuester Äußerungen Uli Weiß (Quelle)

Rückblickend lässt sich ja sehen, dass die frühzeitliche Nichtexistenz der Wertformen in den menschlichen Ur-Gemeinschaften gebunden war an sehr, sehr enge Lebensverhältnisse (der Begriff Kommunismus macht hier wenn überhaupt nur ebenso eng gefasst einen Sinn). Die Erweiterung dieser Lebensverhältnisse machte das Aufkommen der Wertformen notwendig, weil die vorhandene Gesellschaftlichkeit dieser voneinander getrennten aber sich einander ‘nähernden’ Gemeinschaften diese Trennung in Gänze nicht überwinden konnte. Weiterlesen »

Artikel drucken

Vorhaben 2009: Die geplanten größeren Veranstaltungen

Für das Jahr 2009 sind drei größere Publikumsveranstaltungen geplant.

Weiterlesen »

Artikel drucken

Extra-Termin: Historisches und Überhistorisches

Zur Weiterführung der Diskussion des Textes von Matti »Das Verhältnis des Historischen zum Überhistorischen« haben wir uns eine kompetente Gesprächspartnerin eingeladen: Annette Schlemm aus Jena.

Freitag, 30. März 2007, 17:00 Uhr (ja, eine Stunde früher als sonst), Helle Panke

Artikel drucken

Historisches und Überhistorisches

Wir diskutieren den Text von Matti: »Das Verhältnis des Historischen zum Überhistorischen«

Mittwoch, 28. Februar 2007, 18:00 Uhr, Helle Panke

Artikel drucken

Das Verhältnis des Historischen zum Überhistorischen

Von Matthias Schulz

[Kopie aus opentheory.org inkl. der Diskussion]

(1) Es gehört schon sehr viel dazu, diese Gesellschaft als nur historisch , als vorübergehend und damit als veränderlich zu erkennen. Leider gelangen nur sehr wenige zu dieser Einsicht. Dennoch soll es in diesem Text darum nicht gehen, sondern ich möchte das voraussetzen.

Weiterlesen »

Artikel drucken

Projekt: »Die deutsche Ideologie« lesen…

Lesekreis zu Karl Marx, Die deutsche Ideologie (DI)

1. Termine der Lektüre/Diskussion Marx/Engels »Deutsche Ideologie«(DI):

14-tägig, mittwochs 18.00 Uhr in den Räumen der Hellen Panke (Kopenhagener Str. 9 oder 76).

Weiterlesen »

Artikel drucken

André Gorz — auf dem Weg in den Wissenskommunismus?

Freitag/Sonnabend 8./9. April 2005, Helle Panke.

Vorgestellt und diskutiert wird Gorz’ neues Buch »Wissen, Wert und Kapital. Zur Kritik der Wissensökonomie«, Rotpunktverlag 2004.

Weiterlesen »

Artikel drucken

Zum Hegelseminar am 14./15 November 2003

Kerngedanken Hegels: Erkenne dich selbst + Omnia ubique (Alles ist überall)

Von Uli Weiß

“Das Selbst ist hier nie das einzelne Ich, doch es ist menschlich; schlechthin uns Äußeres und äußerlich Bleibendes wird bei Hegel nicht gut behandelt … Dergleichen ist für Hegel erkenntnismäßig so gleichgültig wie die besondere Form der Nase, die ein Denker trägt. … Was Hegels gelehrte Breite offenbar möchte, ist fehlerfreie Einsamkeit des Fürsichseins – in der Welt. Hegel will also, dass das unmittelbare Subjekt verlassen werde [die bürgerliche Monade, die sich auf keinerlei ernsthafte Beziehungen einlässt, zwischen sich und die Welt das Geld setzen will und muss - UW], damit es sich als das, was der ganzen Menschheit zugeteilt ist, vermittelt aussage und objektiviere.” (Ernst Bloch, Subjekt-Objekt. Erläuterungen zu Hegel. Aufbau-Verlag Berlin 1951, S. 33.)

“Begreifen und Geschehen sind bei dem völlig idealistischen Denker noch eines: ‘Die Bewegung’ (des Geistes), ‘die Form seines Wissens hervorzutreiben, ist die Arbeit, die er als wirkliche Geschichte vollbringt’.”(33)

Letzteres ist auch als eine tiefe Beschreibung kommunistischer Praxis zu lesen.

Weiterlesen »