<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wege aus dem Kapitalismus &#187; wertkritik</title>
	<atom:link href="http://wadk.de/stichwort/wertkritik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://wadk.de</link>
	<description>Berlin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Aug 2010 08:30:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Michael Heinrichs »L&#246;sung« des Problems der Geldware</title>
		<link>http://wadk.de/2009/michael-heinrichs-loesung-des-problems-der-geldware/</link>
		<comments>http://wadk.de/2009/michael-heinrichs-loesung-des-problems-der-geldware/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[geldlogik]]></category>
		<category><![CDATA[michael heinrich]]></category>
		<category><![CDATA[warenkritik]]></category>
		<category><![CDATA[wertkritik]]></category>
		<category><![CDATA[wertsubstanz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wadk.de/?p=323</guid>
		<description><![CDATA[Von patrick &#196;T bb-goettingen.de Michael Heinrich argumentiert in der »Wissenschaft vom Wert« (S. 233-239 &#8211; in der 4. Auflage), Marx h&#228;tte die Geldware im ersten Band falsch bestimmt, weil bei ihm Geldware und Geld als allgemeines &#196;quivalent zusammenfallen, was nicht notwendig w&#228;re und von ihm auch nicht begr&#252;ndet worden sei. Stattdessen sei das auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von patrick &#196;T bb-goettingen.de</em></p>
<p>Michael Heinrich argumentiert in der »Wissenschaft vom Wert« (S. 233-239 &#8211; in der 4. Auflage), Marx h&#228;tte die Geldware im ersten Band falsch bestimmt, weil bei ihm Geldware und Geld als allgemeines &#196;quivalent zusammenfallen, was nicht notwendig w&#228;re und von ihm auch nicht begr&#252;ndet worden sei. Stattdessen sei das auf der Geldware gr&#252;ndende Geld nur eine bestimmte Form von Geldsystem, die es zu Marx Zeiten eben gegeben hat, was aber zwar m&#246;glich, aber im Allgemeinen f&#252;r die Warenproduktion nicht notwendig sei. Stattdessen braucht es nur ein »Zeichen«, das allgemeines &#196;quivalent sein kann, in dem sich also der Wert einer Ware darstellen kann, was nicht notwendig voraussetze, dass dieses Zeichen selbst Wert sei. Die Aufhebung der Goldbindung ist demnach lediglich eine historisch entwickeltere Form von Geldsystem, das reflektiert, dass Geldware eben f&#252;r eine funktionierende Warenproduktion unn&#246;tig ist. <span id="more-323"></span></p>
<h3>Thesen dagegen</h3>
<p>Ich w&#252;rde annehmen, da steckt etwas wahres drin, ist aber grunds&#228;tzlich erstmal falsch. Meine eher noch nicht ganz ausgearbeiteten Thesen dazu w&#228;ren folgende:</p>
<p>Heinrich versucht erst gar nicht zu erkl&#228;ren, warum das Geldsystem historisch bestimmte Formen annimmt. Eine genauere historische Einbettung macht vor dem Hintergrund seiner Theorie vom Kapitalismus als letztlich statisches »System« auch gar keinen Sinn. Implizit scheint seine These dazu bestenfalls zu sein, dass sich das Geldsystem von der Geldware eben erst langsam emanzipieren musste, um in Reinform, also Geld als blo&#223;es Zeichen, existieren zu k&#246;nnen.</p>
<p>Dass das Geldsystem seit Wegfall der Goldbindung so etwas wie eine Geldware nicht hat, scheint erstmal zu stimmen. (Es gibt glaube ich Versuche, im Kontext der Weltordnungskriege z.B. das &#214;l als neue Geldware zu bestimmen, da es z.T. als Weltgeld fungiert bzw. den US-Dollar st&#252;tzt, das halte ich aber eher f&#252;r nicht so &#252;berzeugend, darin eine allgemeine Geldware zu sehen). Dieses historische »Geldsystem« kann aber nur erkl&#228;rt werden, wenn die Warenproduktion in ihrer historischen Dynamik untersucht wird &#8212; wenn man die Nicht-Haltbarkeit der Geldware als Krisensymptom begreift &#8212; was nat&#252;rlich f&#252;r Heinrich nicht denkbar ist, da es ihm nach nur zyklische Krisen gibt. (Die Annahme einer anderen Geldware scheint mir eher das Komplement zu Heinrichs Krisenleugnung zu sein: Wenn der Kapitalismus doch eine Geldware braucht, dann muss sie eben noch irgendwie da sein).</p>
<p>Der Wegfall der Geldware w&#228;re demnach eher ein Symptom der »Entsubstanzialisierung des Geldes«, das mit dem Schrumpfen der Wertmasse einhergeht. Genau in dem historischen Moment, wo das Kreditsystem zum Zweck des Krisenaufschubs zu seinem H&#246;henflug ansetzt, also ungedecktes fiktives Kapital als Reaktion auf die Krise der Wert-Verwertung beginnt zur Tr&#228;gerin einer simulierten Verwertungsbewegung zu werden, die keine unmittelbare Entsprechung mehr zur Realakkumulation haben muss/kann, wird auch offensichtlich, dass sich die fiktiven Geldwerte nicht mehr in einer Geldware darstellen k&#246;nnen.</p>
<p>Das von der Goldbindung entkoppelte Geld w&#228;re so gesehen eher eine Voraussetzung f&#252;r fiktive Wertsch&#246;pfung in der &#8216;finanzkapitalistischen Krisenverwaltung&#8217;, denn als das Geld von &#8216;funktionierender&#8217; Wert-Verwertung. Heinrich stellt demnach den Zusammenhang auf den Kopf: Er erkl&#228;rt die Ph&#228;nomene der Krise zum »eigentlichen Kern« des prosperieren kapitalistischen Normalbetriebs. Noch dazu projiziert er, was auf dem jetzigen historischen Entwicklungsstand zu sehen ist, in die kapitalistische Vergangenheit: eigentlich habe es eine Geldware noch nie gebraucht, wie er jetzt sehen zu k&#246;nnen behauptet, es war mehr nur so etwas wie ein noch nicht zu sich gekommenes Geld, dass da zirkuliert wurde.</p>
<p>Sein Geldbegriff entspricht auch seiner quasi-Gleichsetzung von Wert- und Tauschwert und dem darauf beruhenden verk&#252;rzten Wertbegriff. Wenn Wert letztlich nur im Tausch existiert, wenn Wertsubstanz eine reine Illusion ist (der auch Marx aufgesessen sei), dann kann die Funktion von Geld auch nicht mehr sein, als eben den Wert einer Ware im Tausch darzustellen. Da Wert f&#252;r ihn daher letztlich nicht mehr das gemeinsame Dritte ist, dass sich im Tauschwert (Verh&#228;ltnis der Waren zueinander) ausdr&#252;ckt, sondern eben nur als dieses Tausch-Verh&#228;ltnis (=Tauschwert) existiert, ist es auch eher eine Konvention, braucht nicht selbst Wert zu sein, keine »Wertsubstanz« zu haben, sondern braucht eben nur Symbol zu sein, das dieses reine Verh&#228;ltnis repr&#228;sentiert. (Er r&#252;ckt damit auch wieder in die N&#228;he der b&#252;rgerlichen Wirtschaftswissenschaft, wo Geld eben lediglich Vermittlung des Tausches ist. Also eigentlich das Gegenteil einer »monet&#228;ren Werttheorie«).</p>
<p>Was er in dem Kontext auch nicht thematisiert, ist die Rolle des Kreditgeldes. Er verhandelt es letztlich auf der gleichen Ebene (der Wertformanalyse) wie das Geld in seiner allgemeinen Bestimmung im Geld-Ware-Verh&#228;ltnis. Dieses Geld, das seinen Grund in dem Auseinanderfallen von Kauf und Zahlung hat, also sozusagen aus dem Nichts gesch&#246;pft wird, als Zahlungsversprechen in der Zukunft, entspricht eher dem, wie Heinrich sich Geld als solches vorstellt. Es ist eben ein Anspruch, ein »Zeichen«, das selbst sich nicht auf eine Wertsubstanz (einer Geldware) bezieht. Diese Form des Geldes ist aber eher eine (logisch) entwickeltere Form des Geldes, das nicht auf der Ebene der Wertformanalyse angesiedelt werden kann, sondern darauf beruht &#8212; und die Form, auf dem das Geldsystem ohne Geldware letztlich basiert. Er wirft damit also die Bestimmungen aus dem ersten und dritten Band durcheinander und erkl&#228;rt die entwickeltere Form zum Geld als solchem, um seine These st&#252;tzen zu k&#246;nnen. Auch hier schl&#228;gt die fehlende Krisentheorie durch: Wenn die entwickeltere Form logisch auf der abstrakteren/einfacheren aufbaut, diese einfachere aber nicht mehr gegeben scheint, dann muss die entwickeltere die einfachere eben ersetzt haben und dieser gar nicht bed&#252;rfen. Es darf aber nicht sein, dass dessen Unvereinbarkeit mit dem historischen Geldsystem eben ein Krisensymptom ist, das auf alles andere als funktionierende Kapitalverwertung hindeutet, sondern eben darauf, dass dieses Geld sozusagen »ungedecktes fiktives Geld« ist und eben weil zum Zwecke des Krisenaufschubs fiktive Werte darstellen muss, sich nicht einfach an eine Geldware binden kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wadk.de/2009/michael-heinrichs-loesung-des-problems-der-geldware/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Politische &#214;konomie des Informationskapitalismus</title>
		<link>http://wadk.de/2007/politische-oekonomie-des-informationskapitalismus/</link>
		<comments>http://wadk.de/2007/politische-oekonomie-des-informationskapitalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 20:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freies Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[» Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[ernst lohoff]]></category>
		<category><![CDATA[freie software]]></category>
		<category><![CDATA[informationskapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[marx]]></category>
		<category><![CDATA[sabine nuss]]></category>
		<category><![CDATA[wertkritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wadk.de/?p=106</guid>
		<description><![CDATA[Veranstaltung mit Sabine Nuss (PROKLA) und Ernst Lohoff (KRISIS). Freitag, 7. September 2007, 19:00 Uhr, Helle Panke: Vortrag Ernst Lohoff Samstag, 8. September 2007, 10:00 Uhr, Helle Panke: Vortrag Sabine Nuss; ab 13:00 Uhr: Seminar mit Sabine Nuss und Ernst Lohoff. Nuss und Lohoff besch&#228;ftigen sich mit der politischen &#214;konomie des Informationskapitalismus. W&#228;hrend f&#252;r Nuss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span class="id">Veranstaltung</span> mit Sabine Nuss (PROKLA) und Ernst Lohoff (KRISIS).</h3>
<p>Freitag, 7. September 2007, 19:00 Uhr, <a href="http://coforum.de/?973">Helle Panke</a>: Vortrag Ernst Lohoff</p>
<p>Samstag, 8. September 2007, 10:00 Uhr, <a href="http://coforum.de/?973">Helle Panke</a>: Vortrag Sabine Nuss; ab 13:00 Uhr: Seminar mit Sabine Nuss und Ernst Lohoff.</p>
<p>Nuss und Lohoff besch&#228;ftigen sich mit der politischen &#214;konomie des Informationskapitalismus. W&#228;hrend f&#252;r Nuss der Eigentumsbegriff den zentralen Zugang er&#246;ffnet, ist f&#252;r Lohoff die werttheoretische Einordnung vorrangig. Die Frage der Aufhebung der Warenproduktion wird von beiden folglich unterschiedlich beurteilt.<br />
<span id="more-106"></span></p>
<h4>Freitag, 7.9.2007, 19:00 Uhr</h4>
<p><strong>Ernst Lohoff: Zur Kritik der politischen &#214;konomie des Informationskapitalismus</strong></p>
<p>Vortrag und Diskussion</p>
<p>Moderation: Stefan Meretz</p>
<p>Helle Panke e.V., Kopenhagener Stra&#223;e 9, Eintritt 1,50 Euro</p>
<h4>Samstag, 8.9.2007</h4>
<p><strong>10:00 bis 12.00 Uhr: <strong>Sabine Nuss: Aneignungskonflikte um geistiges Eigentum im informationellen Kapitalismus</strong></strong></p>
<p>Vortrag und Diskussion</p>
<p>Moderation: <span class="notfound">Matthias Spiller</span></p>
<p><strong>13.00 bis 16.00 Uhr: <strong>Seminar mit Sabine Nuss und Ernst Lohoff</strong></strong></p>
<p>Moderation: Ulrich Wei&#223;</p>
<p><a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a> e.V., Kopenhagener Stra&#223;e 9, Kostenbeitrag 5,00 Euro (incl. Mittagessen)</p>
<p>Anmeldung erforderlich: Helle Panke e.V., Kopenhagener Str. 76, Tel. 475 387 24, Fax. 473 787 75, E-Mail an: info &#196;T helle-panke.de, Internet <a href="http://www.helle-panke.de/" target="_ ">http://www.helle-panke.de</a></p>
<p><strong>Fragen f&#252;r das Seminar:</strong></p>
<ul>
<li>Was ist das Besondere an Wissens- und Kulturg&#252;tern und Software?</li>
<li>Wie sind diese nichtstofflichen G&#252;ter theoretisch zu fassen?</li>
<li>Sind es normale Waren oder gar keine Waren?</li>
<li>Welche Rolle spielt das Konzept des &#8220;geistigen Eigentums&#8221;?</li>
<li>Er&#246;ffnet die freie Software- und Kulturbewegung &#8220;Wege aus dem Kapitalismus&#8221;?</li>
</ul>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p>Sabine Nuss, Copyriot &amp; Copyright: Aneignungskonflikte um geistiges Eigentum im informationellen Kapitalismus, Westf&#228;lisches Dampfboot, 2006</p>
<p>Ernst Lohoff, Der Wert des Wissens: Grundlagen einer Politischen &#214;konomie des Informationskapitalismus, in: krisis 31, S. 13-51, 2007</p>
<p>Stefan Meretz, Der Kampf um die Warenform: Wie Knappheit bei Universalg&#252;tern hergestellt wird, in: krisis 31, S. 52-89, 2007, Online: <a href="http://www.opentheory.org/kampfumdiewarenform/text.phtml" target="_ ">http://www.opentheory.org/kampfumdiewarenform/text.phtml</a></p>
<p>[Update: Sabine Nuss musste erkrankt kurzfristig ihre Teilnahme absagen]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wadk.de/2007/politische-oekonomie-des-informationskapitalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorbereitung: Politische &#214;konomie des Informationskapitalismus</title>
		<link>http://wadk.de/2007/vorbereitung-politische-oekonomie-des-informationskapitalismus/</link>
		<comments>http://wadk.de/2007/vorbereitung-politische-oekonomie-des-informationskapitalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 20:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freies Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[» Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[copyleft]]></category>
		<category><![CDATA[copyright]]></category>
		<category><![CDATA[ernst lohoff]]></category>
		<category><![CDATA[marx]]></category>
		<category><![CDATA[sabine nuss]]></category>
		<category><![CDATA[wertkritik]]></category>
		<category><![CDATA[wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wadk.de/?p=110</guid>
		<description><![CDATA[Vorbereitung der Veranstaltung am 7./8. September 2007 mit Sabine Nuss (PROKLA) und Ernst Lohoff (KRISIS) Mittwoch, 1. August 2007, 18:00 Uhr, Helle Panke: Fragen an Sabine Nuss&#8217; &#8220;Copyriot&#8221;-Buch Mittwoch, 15. August 2007, 18:00 Uhr, Helle Panke: Fragen an Ernst Lohoffs &#8220;Wert-des-Wissens&#8221;-Artikel aus krisis 31]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorbereitung der Veranstaltung am 7./8. September 2007 mit Sabine Nuss (PROKLA) und Ernst Lohoff (KRISIS)</p>
<p>Mittwoch, 1. August 2007, 18:00 Uhr, <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a>: Fragen an Sabine Nuss&#8217; &#8220;Copyriot&#8221;-<a href="http://wbk.in-berlin.de/wp_nuss/dissertation">Buch</a></p>
<p>Mittwoch, 15. August 2007, 18:00 Uhr, <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a>: Fragen an Ernst Lohoffs &#8220;Wert-des-Wissens&#8221;-Artikel aus <a href="http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,261,13.html">krisis 31</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wadk.de/2007/vorbereitung-politische-oekonomie-des-informationskapitalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grundlegung einer freien Kooperation</title>
		<link>http://wadk.de/2002/grundlegung-einer-freien-kooperation/</link>
		<comments>http://wadk.de/2002/grundlegung-einer-freien-kooperation/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2002 13:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie / Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[carola möller]]></category>
		<category><![CDATA[christoph spehr]]></category>
		<category><![CDATA[freie kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[freie software]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[krisis]]></category>
		<category><![CDATA[robert kurz]]></category>
		<category><![CDATA[wertkritik]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wadk.de/?p=219</guid>
		<description><![CDATA[Vortrag und Seminar, veranstaltet vom Diskussionskreis Wege aus dem Kapitalismus und Helle Panke e.V., 15./16. M&#228;rz 2002 In der Reihe &#8220;Wege aus dem Kapitalismus&#8221; wurden bisher unter anderem folgende Diskussionen gef&#252;hrt: mit Robert Kurz (N&#252;rnberg) &#252;ber theoretische Vorstellungen der Krisis-Gruppe zu M&#246;glichkeiten des Ausbruchs aus dem Kapitalismus und &#252;ber hemmende Faktoren daf&#252;r; mit Carola M&#246;ller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vortrag und Seminar, veranstaltet vom Diskussionskreis <a href="http://wadk.de/">Wege aus dem Kapitalismus</a> und <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a> e.V., 15./16. M&#228;rz 2002</p>
<p>In der Reihe &#8220;Wege aus dem Kapitalismus&#8221; wurden bisher unter anderem folgende Diskussionen gef&#252;hrt:</p>
<ul>
<li>mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Kurz">Robert Kurz</a> (N&#252;rnberg) &#252;ber theoretische Vorstellungen der Krisis-Gruppe zu M&#246;glichkeiten des Ausbruchs aus dem Kapitalismus und &#252;ber hemmende Faktoren daf&#252;r;</li>
<li>mit Carola M&#246;ller (K&#246;ln) und anderen theoretisch und praktisch engagierten Leuten &#252;ber alternativer Formen des Lebens und Arbeitens, &#252;ber Chancen und Grenzen derartiger Versuche, eine neue Gesellschaftlichkeit jenseits von Kapitalismus und Warenproduktion zu begr&#252;nden.</li>
</ul>
<p><span id="more-219"></span>Auf diese Veranstaltungen hin haben Diskussionsgruppen aus K&#246;ln und Bremen reagiert. Sie schlagen vor, den Diskurs &#252;ber die unterschiedlichen Gesichtspunkte der Suche nach Wegen aus dem Kapitalismus auch durch gemeinsame Treffen zu bef&#246;rdern. Nun laden wir unter dem Motto Grundlegung einer freien Kooperation zur n&#228;chsten Runde ein.</p>
<p><strong>Freitag, 15. M&#228;rz 2002, 19.00 Uhr, Berlin, Kopenhagener Str. 76, 10437 Berlin (U/S-Bahn Sch&#246;nhauser Allee)</strong></p>
<p>Christoph Spehr (Bremen) spricht einleitend &#252;ber seine Arbeit:</p>
<p><strong><a href="http://www.opentheory.org/gleicher/">Gleicher als Andere</a> &#8211; eine Grundlegung der Freien Kooperation</strong></p>
<p>anschlie&#223;end Diskussion, Eintritt: 1,50 EUR</p>
<p><strong>Sonnabend, 16. M&#228;rz 2002, 10.00-17.00 Uhr, Berlin, Kopenhagener Str. 8, 10437 Berlin (U/S-Bahn Sch&#246;nhauser Allee)</strong></p>
<p><strong>Tagesseminar: Theoretische M&#246;glichkeiten und praktische Erfahrungen bei der Suche nach herrschaftsfreier Kooperation</strong></p>
<p>Vorschlag f&#252;r Seminarschwerpunkte am Sonnabend:</p>
<p><strong>10:00 bis 13:00 Uhr</strong>: Fortsetzung der Diskussion vom Vorabend &#252;ber Christophs Positionen. Eingangs werden Positionen zur Theorie der Freien Kooperation vorgestellt:</p>
<ul>
<li>Stefan Meretz: Der wilde Dschungel der Kooperation</li>
<li>Ulrich Wei&#223;: B&#252;rgerliche Individuen in &#8220;freien&#8221; Kooperationen &#8211; Ende oder/und m&#246;glicher Ausgangspunkt freier Assoziationen?</li>
<li>Petra Haarmann: Jenseits des b&#252;rgerlichen Rechts: freie Assoziationen.</li>
</ul>
<p>Moderation: Johannes Stockmeier</p>
<p><strong>13:00 bis 14:00 Uhr</strong> Pause (mit Imbiss)</p>
<p><strong>14:00 bis 17:00 Uhr</strong> Wege aus dem Kapitalismus &#8211; viele Fragen</p>
<p>Hier k&#246;nnte der Versuch unternommen werden, widerspr&#252;chliche Positionen und gemeinsame Fragestellungen zu diskutieren und sich hinsichtlich des weiteren Umgangs mit ihnen zu verst&#228;ndigen. Es sind dies Fragen, die sich direkt aus der Diskussion von Christophs Text ergeben bzw. die sich in den bisherigen &#246;ffentlichen Diskussionen der Gruppe Wege aus dem Kapitalismus und in anderen Zusammenh&#228;ngen und Lebenserfahrungen immer wieder ergeben haben, z. B.:</p>
<ol>
<li>Wie ist das Verh&#228;ltnis zwischen dem Widerstand gegen kapitalistische Zumutungen innerhalb kapitalistischer Strukturen und dem Ringen um positive Gestaltung nichtkapitalistischer Beziehungen und Strukturen? (Siehe unsere strittige Frage: K&#246;nnen im gewerkschaftlichen Kampf um Erhalt von Arbeitpl&#228;tzen, um Sicherung und Verbesserung der Lage von Lohnabh&#228;ngigen usw. Keimformen einer neuen Gesellschaft entstehen oder nicht?)</li>
<li>Welche Wechselbeziehungen bestehen zwischen Gemeinschaften/Assoziationen einerseits und Gesellschaften/Gesellschaftsformationen andererseits? Welche Gemeinschaften sind hier gemeint?:
<ul>
<li>Gemeinschaften der unmittelbaren Reproduktion menschlichen Lebens (Familien, Sippen, Clans);</li>
<li>Gemeinschaften, in denen sich Individuen finden, um bestimmte gemeinsame Lebensinteressen zu sichern (Abwehr von Bedrohungen, sog. Einpunktbewegungen, positive eigene T&#228;tigkeiten zur Befriedigung von unmittelbaren Lebensbed&#252;rfnissen);</li>
<li>Gemeinschaften, in denen durch individuellen Selbstbet&#228;tigung jenseits der (kapitalistischen) Warenproduktion n&#252;tzliche Dinge hergestellt bzw. sonstige sch&#246;pferische Leistungen erbracht werden, siehe Freie Software (Linux etc.), k&#252;nstlerische, handwerkliche, p&#228;dagogische und sonstige Selbstbet&#228;tigung.</li>
</ul>
</li>
<li>Ist es &#252;berhaupt denkbar (oder gibt es historische Beispiele daf&#252;r), dass sich solche Gemeinschaften verbinden und jenseits der Wertvermittlung solche Gesellschaften begr&#252;nden, in denen die Individuen tats&#228;chlich frei werden? Ist es denkbar, dass sich solche Gemeinschaften/Gesellschaften die materiellen Bedingungen ihrer Existenz sichern und zwar nicht asketisch, sondern auf hohem zivilisatorischem Niveau?</li>
<li>K&#246;nnen dagegen Kooperationen, die entsprechend den Kategorien der Warenproduktion, also auch in denen b&#252;rgerlicher &#196;quivalenz- und Rechtsprinzipien konstituiert sind, solche freien Gesellschaften begr&#252;nden und dadurch selbst zu freien Kooperationen werden oder l&#228;uft dies unvermeidbar immer wieder auf die Rekonstruktion ganz normaler b&#252;rgerlich-kapitalistischer Beziehungen/Unternehmen/Gesellschaften hinaus?</li>
</ol>
<p>Es w&#228;re gut, wenn folgende Literatur bekannt ist:</p>
<ul>
<li>Christoph Spehr, <a href="http://www.opentheory.org/gleicher/">Gleicher als Andere</a>. Eine Grundlegung der Freien Kooperation.</li>
<li>Christoph Spehr, Die Aliens sind unter uns, Siedler Verlag 1999</li>
<li>Stefan Meretz, Der wilde Dschungel der Kooperation, siehe <a href="http://www.opentheory.org/dschungel/text.phtml" target="_ ">http://www.opentheory.org/dschungel/text.phtml</a></li>
<li>Stefan Meretz, Linux &amp; Co, AG SPAK B&#252;cher, <a href="http://www.kritisch-informatik.de/fsrevol.htm" target="_ ">http://www.kritisch-informatik.de/fsrevol.htm</a></li>
<li>Stefan Meretz, Freie Software, 20 Thesen f&#252;r eine andere Gesellschaft, spw Nr. 120 2001, <a href="http://www.opentheory.org/fs-thesen/text.phtml" target="_ ">http://www.opentheory.org/fs-thesen/text.phtml</a></li>
<li>Uli Wei&#223;, Frei wozu? siehe <a href="http://www.opentheory.org/frei-wozu/text.phtml" target="_ ">http://www.opentheory.org/frei-wozu/text.phtml</a></li>
<li>Uli Wei&#223;, Sintflut ohne Arche, Notizen zu Robert Kurz: Schwarzbuch Kapitalismus, <a href="http://www.opentheory.org/sintflut/text.phtml" target="_ ">http://www.opentheory.org/sintflut/text.phtml</a> und Seminarmaterial, hrg. von <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a></li>
<li>Carola M&#246;ller, &#220;berlegungen zu einem gemeinwesenorientierten Wirtschaften, in: Auf der Suche nach der verlorenen Zukunft, trafo Verlag 1997</li>
</ul>
<p>Wegen der begrenzten Anzahl von Teilnehmern bitten wir f&#252;r das Sonnabendseminar um Anmeldung &#252;ber Uli Wei&#223;, <a href="http://coforum.de/?973">Helle Panke</a> e.V., Tel 030-475 387 24, Fax: 473 787 75, <span class="mh-plaintext"><a href='http://mailhide.recaptcha.net/d?k=01d0ujgx2lpk5R83wEhrIpLQ==&amp;c=Prdnx_nfvlJW9RRnbmYjJzCcP6B1MmStzm1jHFVD8xk=' onclick="window.open('http://mailhide.recaptcha.net/d?k=01d0ujgx2lpk5R83wEhrIpLQ==&amp;c=Prdnx_nfvlJW9RRnbmYjJzCcP6B1MmStzm1jHFVD8xk=', '', 'toolbar=0,scrollbars=0,location=0,statusbar=0,menubar=0,resizable=0,width=500,height=300'); return false;" title="Hier klicken, um die Adresse anzuzeigen">VERSTECKTE EMAIL</a></span> und www.helle-Panke.de.</p>
<p>Kostenbeitrag f&#252;r das Seminar: 5,00 EUR. Davon wird u.a. ein Imbiss finanziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wadk.de/2002/grundlegung-einer-freien-kooperation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
