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	<title>Wege aus dem Kapitalismus &#187; mentalität</title>
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		<title>Mentale Modelle und Ernst Bloch</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 10:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie / Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[» Treffen]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstes WAK-Treffen im neuen Jahr Mittwoch, 17. Januar 2007, 18:00 Uhr, Helle Panke Vorbereitung von Johannes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="id">Erstes WAK-Treffen im neuen Jahr</span></p>
<p>Mittwoch, 17. Januar 2007, 18:00 Uhr, <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>Vorbereitung von Johannes.</p>
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		<title>Bewegung &#8212; Organisation &#8212; Herrschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2003 13:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Bewegungen]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[herrschaft]]></category>
		<category><![CDATA[mentalität]]></category>
		<category><![CDATA[organisation]]></category>
		<category><![CDATA[partei]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berlegungen zum Seminar am 26./27.9.2003 Von Uli Wei&#223; Wir beneiden die lebendigere oppositionelle sozialen Bewegungen in Italien (siehe Darios letzten Vortrag). Dem stehen aber meist und gerade heute reaktion&#228;re Regierungen gegen&#252;ber. Worin steckt dann der Effekt solcher Bewegungen? Je nach der Antwort: Ist das &#8220;nur&#8221; eine italienische Besonderheit oder kann dies auch f&#252;r die bundesdeutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#220;berlegungen zum Seminar am 26./27.9.2003</h3>
<p><em>Von Uli Wei&#223;</em></p>
<ol>
<li>Wir beneiden die lebendigere oppositionelle sozialen Bewegungen in Italien (siehe Darios letzten Vortrag). Dem stehen aber meist und gerade heute reaktion&#228;re Regierungen gegen&#252;ber. Worin steckt dann der Effekt solcher Bewegungen?</li>
<li><span id="more-208"></span>Je nach der Antwort: Ist das &#8220;nur&#8221; eine italienische Besonderheit oder kann dies auch f&#252;r die bundesdeutsche Entwicklung relevant sein?</li>
<li>Wir stellen bez&#252;glich der deutschen Entwicklung fest: Emanzipatorische Bewegungen reproduzieren in sich immer wieder antiemanzipatorische Strukturen, Herrschaftsverh&#228;ltnisse, die eigentlich bek&#228;mpft werden sollen. H&#228;ngt das damit zusammen?:
<ul>
<li>Unser Begriff von Emanzipation ist falsch. Bewegungen, die in sich Herrschaftsstrukturen entwickeln, sind ohnehin keine (oder heute nicht mehr) emanzipatorischen Bewegungen.</li>
<li>Blo&#223;e Widerst&#228;ndigkeit gegen die Zumutungen des Kapitalismus ist gar nicht nicht in der Lage, eine andere Gesellschaftlichkeit positiv zu konstituieren. Sie m&#252;ssen sich, um partielle Erfolge zu erreichen bzw. zu verteidigen innerhalb der b&#252;rgerlichen Gesellschaften behaupten und selbst die entsprechenden kapital- bzw. herrschaftsf&#246;rmigen Strukturen entwickeln.</li>
<li>Das hie&#223;e: Emanzipatorische Bewegungen k&#246;nnen (heute) nur solche sein, die von vornherein als Bedingung jedes ihres Fortschritts neue Strukturen konstituieren, solche, die unmittelbar die kapital- und herrschaftsf&#246;rmigen aufheben, die ihre Zusammenh&#228;nge z. B. nicht &#252;ber Wertformen, Ideologien, Staatlichkeit vermitteln.</li>
</ul>
</li>
<li>Warum verlassen Leute immer wieder alternative Projekte bzw. Bewegungen? Wie m&#252;ssten Gemeinschaften aussehen, in denen das nicht der Fall ist, die also eine entsprechende gesellschaftliche Dynamik zur Aufhebung von Kapital- und Herrschaftsverh&#228;ltnissen in Gang setzen?</li>
<li>K&#246;nnen Parteien wie die PDS perspektivisch solche Bedingungen erf&#252;llen? K&#246;nnen das Parteien &#252;berhaupt? Gleiche Frage nach Bewegungen wie Attac.</li>
<li>K&#246;nnen allgemeine Formen, Regeln erkannt und formuliert werden, bei deren Befolgen zu erwarten w&#228;re, dass die Formen der Bewegungen und die emanzipatorischen Zwecke nicht immer wieder in Widerspruch geraten?</li>
<li>Gibt es vor- bzw. au&#223;erkapitalistische Lebensformen und Mentalit&#228;ten, die auch in den Metropolen und gest&#252;tzt auf bestimmte Errungenschaften der b&#252;rgerlichen Epoche von Bedeutung f&#252;r das Konstituieren emanzipatorischer Praxen sein k&#246;nnen?</li>
<li>Welche positiven Bedingungen m&#252;sste eine neue Gesellschaftlichkeit erf&#252;llen, die allgemeinmenschliche Emanzipation erm&#246;glicht? Welche gesellschaftlichen Bedingungen setzt dies wiederum voraus?
<ul>
<li>K&#246;nnte dies nur in Gemeinschaften von Menschen entstehen (und in deren Vernetzungen), die sich wenigstens partiell auch die eigenen materiellen Existenzbedingungen auf emanzipatorische Weise schaffen (also zum Beispiel nicht &#252;ber Lohnarbeit oder staatliche Alimentierung)? Kann dies auch aus Widerst&#228;ndigkeit heraus wachsen?</li>
<li>Da diese Gemeinschaften in &#252;berschaubarer Zeit nicht die ganze Gesellschaft bestimmen und nicht vollst&#228;ndig Selbstversorgung betreiben k&#246;nnen, hie&#223;e das: Wenigstens ein Teil der daran beteiligten Menschen muss zugleich zwei entgegengesetzten Praxen angeh&#246;ren: einerseits der emanzipatorischen Praxis der freien Kooperation und andererseits der kapital- und herrschaftsf&#246;rmigen, durch die die notwendige Knete f&#252;r die erste Praxis gesichert werden muss.</li>
<li>Wer eine solche Weise der Auseinandersetzung um gegens&#228;tzliche Lebenspraxen f&#252;r unf&#228;hig h&#228;lt, perspektivisch tats&#228;chlich eine neue Gesellschaft zu konstituieren, deren Ein- und Unterordnung unter die herrschenden Verh&#228;ltnisse als unvermeidbar ansieht, der kann diese M&#246;glichkeit nur als die jetzige Gesellschaft best&#228;tigende Nische begreifen und keinesfalls als Weg zur Begr&#252;ndung Konstituierung einer neuen Gesellschaftlichkeit, die geschichtsm&#228;chtig werden k&#246;nnte. H&#228;lt derjenige aber doch an der M&#246;glichkeit der Aufhebung von Kapitalverh&#228;ltnissen fest, dann muss er notwendig den &#220;bergang als einen Bruch auf einen Schlag denken oder als einen Bruch, der von einer &#228;u&#223;eren Macht, also durch einen revolution&#228;ren Staat, also durch Herrschaftsverh&#228;ltnisse herbeigef&#252;hrt und abgesichert wird.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>Lassen sich aus den italienischen Erfahrungen bzw. aus denen, &#252;ber die etwa J&#246;rg Bergstedt verf&#252;gt, Antworten auf solche Fragen finden? Erscheinen diese Fragen unter diesen Erfahrungsgesichtspunkten &#252;berhaupt sinnvoll?</p>
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