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	<title>Wege aus dem Kapitalismus &#187; marx</title>
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		<title>Audio-Mitschnitt von »Hegel als Geschichtsmaterialist«</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 10:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dem provokativen Titel »Hegel — der eigentliche Geschichtsmaterialist?« fand am 8.7.2011 eine Veranstaltung des Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« statt. Bei einem weiteren Treffen wurden zwei weitere kurze Vorträge von Kai Froeb mitgeschnitten, die sich inhaltlich mit der Weltgeschichte bei Hegel befassen (was in der Veranstaltung aus Zeitmangel zu kurz kam). Alle Dateien sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem provokativen Titel <a title="Permanent Link to Hegel — der eigentliche Geschichtsmaterialist?" href="../2011/hegel-der-eigentliche-geschichtsmaterialist/" rel="bookmark">»Hegel — der eigentliche Geschichtsmaterialist?«</a> fand am 8.7.2011 eine Veranstaltung des Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« statt. Bei einem weiteren Treffen wurden zwei weitere kurze Vorträge von Kai Froeb mitgeschnitten, die sich inhaltlich mit der Weltgeschichte bei Hegel befassen (was in der Veranstaltung aus Zeitmangel zu kurz kam). Alle Dateien sind bei <a href="http://www.archive.org/details/hegel-geschichtsmaterialist">archive.org</a> zum Anhören oder Downloaden frei verfügbar.</p>
<p>Die nächsten Treffen der Gruppe zur Auswertung des Seminars:</p>
<p>Mittwoch, 3.8.2011, 18:00 Uhr <del>in der Hellen Panke</del> bei Matti.</p>
<p>Mittwoch, 17.8.2011, 18:00 Uhr, in den <a href="http://wadk.de/nord-sued-bruecken/">Nord-Süd-Brücken</a></p>
<p>Mittwoch, 21.9.2011, 18:00 Uhr, in den <a href="http://wadk.de/nord-sued-bruecken/">Nord-Süd-Brücken</a></p>
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		<title>Hegel &#8212; der eigentliche Geschichtsmaterialist?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 20:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[Veranstaltung der Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« Freitag, 8. Juli 2011, 19:00 bis 21:00 Uhr, Helle Panke Marx nutzte Hegel zur Darstellung der Logik des Kapitals. Benötigt man Hegel, um eine übergreifende Geschichte denken zu können? Der Referent stellt Zusammenhänge zwischen Hegels Logik und dessen Gesamtsystem vor. Ein Verständnis dafür erscheint als unverzichtbar für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Veranstaltung der Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus«</h3>
<p>Freitag, 8. Juli 2011, 19:00 bis 21:00 Uhr, <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>Marx nutzte Hegel zur Darstellung der Logik des Kapitals. Benötigt man Hegel, um eine übergreifende Geschichte denken zu können? Der Referent stellt Zusammenhänge zwischen Hegels Logik und dessen Gesamtsystem vor. Ein Verständnis dafür erscheint als unverzichtbar für die theoretische Suche nach Wegen aus dem Kapitalismus.</p>
<p>Referent: Kai Froeb, München</p>
<p>Moderation: Stefan Meretz</p>
<p>Kosten: 1,50 Euro</p>
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		<title>Die (Un-)Denkbarkeit des Kommunismus</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 17:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kritische theorie]]></category>
		<category><![CDATA[marx]]></category>
		<category><![CDATA[roger behrens]]></category>

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		<description><![CDATA[Vgl. dazu die Notizen zu Thesen über Kommunismus von Roger Behrens Freitag, 25. März 2011, 19.00 Uhr Ort (Achtung: nicht Helle Panke): Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4,10405 Berlin Vortrag von Roger Behrens, Hamburg: Historische Mission, Messianismus und Kommunismus. Konkrete Utopie und Bilderverbot in der Kritischen Theorie Leitfrage des Vortrags: Was ist Kommunismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vgl. dazu die <a href="http://wadk.de/2011/notizen-zu-thesen-uber-kommunismus-von-roger-behrens/">Notizen zu Thesen über Kommunismus von Roger Behrens</a></p>
<h3>Freitag, 25. März 2011, 19.00 Uhr</h3>
<p><strong>Ort (Achtung: nicht Helle Panke): </strong>Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4,10405 Berlin</p>
<p>Vortrag von <strong>Roger Behrens</strong>, Hamburg:</p>
<p><strong>Historische Mission, Messianismus und Kommunismus. Konkrete Utopie und Bilderverbot in der Kritischen Theorie</strong></p>
<p>Leitfrage des Vortrags: Was ist Kommunismus und was nicht? Ist Kommunismus überhaupt denkbar – sowohl gegen die herrschende antikommunistische Dummheit, als auch gegen die Realität gescheiterter sozialistischer Experimente; denkbar im Sinne kritischer Theorie der Gesellschaft als Problem der Utopie (negative versus konkrete Utopie, Bilderverbot versus Messianismus)?</p>
<p>Ausgangspunkt: Die ambivalente Bestimmung des Kommunismus als „wirkliche Bewegung“ (Marx/Engels und als mögliches Reich der Freiheit. Konterkariert wird das durch die Frage der „Machbarkeit“ und durch menschheitshistorisch gebotene Notwendigkeit des Kommunismus. Bemerkungen zur derzeitigen Geisterdebatte über den Kommunismus.</p>
<p>Moderation:<strong> Stefan Meretz</strong></p>
<h3>Sonnabend, 26. März 2011, 10.00 &#8211; 17.00 Uhr</h3>
<p><strong>Ort:</strong> <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a>, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin</p>
<p>Seminar mit <strong>Roger Behrens</strong> (Hamburg):</p>
<p><strong>Kommunismus denken, Kommunismus machen. Bewegung, Zustand, Utopie</strong></p>
<p>Ausgehend von Behrens&#8217; Kommunismus-Thesen (s.u) und der Kritik an diesen werden folgende Begriffe und Fragen diskutiert:</p>
<ul>
<li>Geschichtsbegriff der kritischen Theorie: Bedingungen der Möglichkeit von Emanzipation.</li>
<li>Gibt es ein revolutionäres Subjekt, beziehungsweise wie lässt sich überhaupt ein historisches Subjekt bestimmen?</li>
<li>In welchem Verhältnis steht das Subjekt zur Praxis? Was ist Revolution? Bilderverbot und Messianismus, negative Utopie und konkrete Utopie</li>
</ul>
<p>Seminarleiter/innen: <strong>Ulrich Weiß</strong> und <strong>Annette Schlemm</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=870&amp;action=register">Anmeldung erforderlich!</a></strong></p>
<p>Texte:</p>
<ul>
<li>Roger Behrens, <a href="http://www.streifzuege.org/2010/kommunismus-dreissig-thesen">Kommunismus. Dreißig Thesen.</a></li>
<li>WaK: Kritik der Thesen von R. Behrens, anfordern: uli ÖT weiss-und-freunde de</li>
<li>Karl Marx, <a href="http://www.mlwerke.de/me/me40/me40_465.htm">›Ökonomisch-philosophische Manuskripte‹ [Auszüge] </a></li>
<li>Karl Marx, <a href="http://www.mlwerke.de/me/me03/me03_005.htm">›Thesen über Feuerbach‹</a></li>
<li>Walter Benjamin, ›Zum Planetarium‹, aus: ›Einbahnstraße‹</li>
<li>Walter Benjamin, <a href="http://www.mxks.de/files/phil/Benjamin.GeschichtsThesen.html">›Über den Begriff der Geschichte‹</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Hegel, Marx und die mögliche Aufhebung des Kapitalismus (2)</title>
		<link>http://wadk.de/2010/hegel-marx-und-die-moegliche-aufhebung-des-kapitalismus-2/</link>
		<comments>http://wadk.de/2010/hegel-marx-und-die-moegliche-aufhebung-des-kapitalismus-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 21:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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		<category><![CDATA[hegel]]></category>
		<category><![CDATA[marx]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, 29. Oktober, 19:00 Uhr: Vortrag und Diskussion Hegel – ein Geschichtsmaterialist? &#8220;Materialismus&#8221; als überwundener &#8220;Idealismus&#8221; Hegels? Marxistische Probleme, die Hegel nicht hat. Es werden Zusammenhänge zwischen Hegels Logik und seinem Gesamtsystem vorgestellt, deren Verständnis als unverzichtbare Voraussetzung für die theoretische Suche nach Wegen aus dem Kapitalismus erscheint. Referent: Kai Froeb, München Kai Froeb ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Freitag, 29. Oktober, 19:00 Uhr: Vortrag und Diskussion</h3>
<p><em> </em><span style="text-decoration: line-through;"><strong><em>H<em>egel </em></em><em>–</em><em> ein Geschichtsmaterialist?<br />
</em></strong>&#8220;Materialismus&#8221;  als überwundener &#8220;Idealismus&#8221; Hegels? Marxistische Probleme, die Hegel  nicht hat. Es werden Zusammenhänge zwischen Hegels Logik und seinem  Gesamtsystem vorgestellt, deren Verständnis als unverzichtbare  Voraussetzung für die theoretische Suche nach Wegen aus dem Kapitalismus  erscheint.<br />
Referent:<strong> Kai Froeb</strong>, München</span></p>
<p>Kai Froeb ist leider erkrankt. Kurzfristig springt <strong>Annette Schlemm</strong> als Referentin ein (tausend Dank!). Ihr Vortrag lautet:</p>
<p><em><strong>Entwicklung in der Dialektik Hegels.</strong></em><br />
Kritik und Aufhebung sind Denkformen der Dialektik von Hegel, die für Marx unverzichtbar waren. Die geschichtliche Situation ist nicht übersichtlicher geworden &#8212; umso mehr kommt es für uns darauf an, uns diese Denkmittel anzueignen. Im Vortrag wird es insbesondere darum gehen, die innere Struktur von Hegels Logik nachzuzeichnen und dabei über die Rolle von Negationen zu diskutieren und schließlich auch mit einigen Vorurteilen gegenüber Hegel aufzuräumen.<br />
Moderation: <strong>Stefan Meretz </strong></p>
<h3>Sonnabend, 30. Oktober, 10:00-17:00 Uhr: Tagesseminar</h3>
<p><em> <strong>Hegel, Marx und die m</strong><strong>ö</strong></em><strong><em>gliche Aufhebung des Kapitalismus</em><br />
</strong>Einleitender Vortrag:<br />
<strong>Stefan Meretz, Ulrich Weiß</strong>: <em>Wege im Kapitalismus vs. Wege aus dem Kapitalismus </em><em>–</em><em> zwei Standpunkte, zwei Dialektiken<br />
</em>a) der proletarische Standpunkt und die Dialektik des ML<br />
b) der „Standpunkt der menschlichen Gesellschaft oder der gesellschaftlichen Menschheit“(Karl Marx, <em>Thesen </em><em>ü</em><em>ber Feuerbach</em>. MEW 3/7) und die Dialektik der allgemeinmenschlichen Emanzipation<br />
Seminarleitung: <strong>Annette Schlemm</strong><span style="text-decoration: line-through;"> und <strong>Kai Froeb</strong></span></p>
<p><span id="more-376"></span>Seminarschwerpunkte<br />
a) Hegels Logik im Urteil der marxistischen Kritik<br />
b) Der subjektive, objektive und absolute Geist – drei Annäherungen von Hegel an Marx<br />
<em>- der materielle Kern der marxschen Hegelkritik<br />
- Kontrast der hegelschen und marxistischen Sichtweise<br />
- Hegelianischer Historischer Materialismus?<br />
- Wie das marxsche &#8220;Kapital&#8221; aufheben?</em></p>
<p>Literatur:</p>
<p>Diskussionstexte  in Vorbereitung des Seminars: <a href="http://wadk.de/">http://wadk.de/</a>,<br />
Hegelwerkstatt Kai  Froeb: <a href="http://hegelwerkstatt.de">http://hegelwerkstatt.de</a>,<br />
Annette Schlemm:  <a href="http://annette-schlemm.de/hegel/hegel.htm">http://annette-schlemm.de/hegel/hegel.htm</a>,<br />
bisherige Hegel-Seminare der  Wak-Gruppe: <a href="http://www.thur.de/home/annette/hegel/seminar.htm">http://www.thur.de/home/annette/hegel/seminar.htm</a>,<br />
Reinhard Jellen, <em>Hegels »Phänomenologie des Geistes« und der Marxismus</em>. In: <a href="http://toposzeitschrift.de/jellen.htm">http://toposzeitschrift.de/jellen.htm</a></p>
<p>Kosten: Freitag 1,50 Euro, Samstag 5,00 Euro (mit Mittagessen)</p>
<p>Veranstaltungsort: <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a>, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin</p>
<p><a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=722&amp;action=register">Bitte hier online anmelden!</a></p>
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		<title>Hegel, Marx und was noch so ist</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 06:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
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		<category><![CDATA[hegel]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Auswertung der Hegel-Marx-Veranstaltung und Besprechung der nächsten Vorhaben treffen wir uns: Mittwoch, 7. Juli 2010, 18:00 Uhr, Helle Panke Mittwoch, 21. Juli 2010, 18:00 Uhr, Helle Panke Mittwoch, 4. August 2010, 18:00 Uhr, Helle Panke [Update] Mittwoch, 18. August, 18:00 Uhr in »Pertisau« [Update] Dieter Wolf hat seinen Vortrag von der o.g. Veranstaltung nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Auswertung der <a href="http://wadk.de/2010/hegel-marx-und-die-moegliche-aufhebung-des-kapitalismus/">Hegel-Marx-Veranstaltung</a> und Besprechung der nächsten Vorhaben treffen wir uns:</p>
<p>Mittwoch, 7. Juli 2010, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Mittwoch, 21. Juli 2010, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></span></p>
<p>Mittwoch, 4. August 2010, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>[Update] Mittwoch, 18. August, 18:00 Uhr in »Pertisau«</p>
<p>[Update] Dieter Wolf hat seinen Vortrag von der o.g. <a href="http://wadk.de/2010/hegel-marx-und-die-moegliche-aufhebung-des-kapitalismus/">Veranstaltung</a> nun <a href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Marx_Hegel_Kapital_absoluter_Geist_Geschichte.pdf">online zur Verfügung gestellt (PDF)</a>.</p>
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		<title>Hegel, Marx und die mögliche Aufhebung des Kapitalismus</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 21:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter diesem Thema setzt die Diskussionsgruppe Wege aus dem Kapitalismus ihre Veranstaltungsreihe fort. Es werden die Logiken von Hegel und Marx (Logik des „Kapitals“) vorgestellt und nach ihrer Tauglichkeit befragt, eine Aufhebung des Kapitalismus zu denken. Freitag, 18. Juni, 19:00 Uhr Dieter Wolf (Mülheim): Ende oder Wendepunkt der Geschichte. Zur Einheit von Darstellung und Kritik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Thema setzt die Diskussionsgruppe Wege aus dem Kapitalismus ihre Veranstaltungsreihe fort. Es werden die Logiken von Hegel und Marx (Logik des „Kapitals“) vorgestellt und nach ihrer Tauglichkeit befragt, eine Aufhebung des Kapitalismus zu denken.</p>
<p><strong>Freitag, 18. Juni, 19:00 Uhr </strong></p>
<p>Dieter Wolf (Mülheim): <em>Ende oder Wendepunkt der Geschichte. Zur Einheit von Darstellung und Kritik bei Hegel und Marx.</em></p>
<p>Vortrag, anschließend Diskussion</p>
<p>Moderation: Ulrich Weiß</p>
<p>Kosten: 1,50 Euro</p>
<p><a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a> Berlin, Kopenhagener Straße 9 (Nähe Schönhauser Allee, S/U-Bahn)</p>
<p><strong>Sonnabend, 19. Juni, 10:00-17:00 Uhr </strong></p>
<p>Seminar mit Gudrun Havemann (Oberhausen) und Dieter Wolf zum Thema <em>Hegel, Marx und die mögliche Aufhebung des Kapitalismus</em></p>
<p>Einleitender Vortrag von Gudrun Havemann (Oberhausen): <em>Mit Marx und über Marx hinaus oder Wie kann das Überschreiten der menschlichen Vorgeschichte gedacht werden? V. Vazjulins Bemühungen um ein erweitertes Verständnis menschlicher Geschichte</em>.</p>
<p><span id="more-355"></span>Vazjulin (Moskau) ist der geistige Kopf der <em>Internationalen Schule &#8220;Logik der Geschichte&#8221;</em>, G. Havemann ist die Übersetzerin seiner Bücher: <em>Die Logik des „Kapitals“ von Karl Marx</em> (deutsche Ausgabe Norderstedt 2006) und <em>Die Logik der Geschichte. Fragen der Theorie und Methodologie</em> (russ. 2005, dt. Ausgabe ist wird vorbereitet)</p>
<p>Seminarleiter: Stefan Meretz und Matthias Spiller</p>
<p><a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a> Berlin, Kopenhagener Straße 9 (Nähe Schönhauser Allee, S/U-Bahn)</p>
<p>Begrenzte Teilnehmerzahl. Wir bitten um <a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=634&amp;context=0&amp;action=register">Anmeldung</a>!</p>
<p>Kosten: 5 Euro (inkl. Mittagessen)</p>
<p><strong>Literatur</strong>:</p>
<p>Dieter Wolf, <a href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Vortrag_Hegel_Logik_Marx_Kapital_Kurzfassung.pdf">Warum konnte Hegels „Logik“ Marx „große Dienste leisten“? Vortrag 2009</a> (PDF)<br />
Weitere Texte von Dieter Wolf zum Thema unter <a href="http://www.dieterwolf.net/">www.dieterwolf.net</a></p>
<p>Viktor A. Vazjulin, <a href="http://www.ilhs.tuc.gr/de/Vazjulin_artikel1.htm">Das System der Logik G.W.F. Hegels und das System der Logik des &#8220;Kapitals&#8221; von K. Marx</a>, Übersetzung G. Havemann,</p>
<p>Texte und Diskussionen der Gruppe Wege aus dem Kapitalismus in <a href="http://www.wadk.de/2010/warum-konnte-hegels-logik-marx-grosse-dienste-leisten/">Vorbereitung des Seminars</a>, u.a. Disput zwischen Annette Schlemm und Dieter Wolf.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommunismus is da!</title>
		<link>http://wadk.de/2010/kommunismus-is-da/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 20:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Zumindest schon mal das Diskurs-Plakat. Ansonsten treffen wir uns: Mittwoch, 5. Mai 2010, 18:00 Uhr, Helle Panke bei Matti Finally: Uli Weiss: Marx’ Kritik am Gothaer Programm oder: Kein Weg aus dem Kapitalismus [Update] Nächstes Treffen: Freitag, 28. Mai 2010, 18:00 Uhr, Helle Panke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest schon mal das <a href="http://www.keimform.de/2010/04/21/kommunismus/">Diskurs-Plakat</a>. Ansonsten treffen wir uns:</p>
<p>Mittwoch, 5. Mai 2010, 18:00 Uhr, <span style="text-decoration: line-through;"><a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></span> bei Matti</p>
<p>Finally: <a href="http://www.streifzuege.org/2010/marx-kritik-am-gothaer-programm-oder-kein-weg-aus-dem-kapitalismus">Uli Weiss: Marx’ Kritik am Gothaer Programm oder: Kein Weg aus dem Kapitalismus</a></p>
<p>[Update] Nächstes Treffen: Freitag, 28. Mai 2010, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum konnte Hegels »Logik« Marx »große Dienste leisten«?</title>
		<link>http://wadk.de/2010/warum-konnte-hegels-logik-marx-grosse-dienste-leisten/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 15:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[marx]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir lesen den gleichbetitelten Text von Dieter Wolf und diskutieren ihn am Mittwoch, 7. April 2010, 18:00 Uhr, Helle Panke [Update] Mittwoch, 21. April 2010, 18:00 Uhr, Helle Panke [Update] Vgl. dazu auch: Annette Schlemm, Die Dialektik des „Kapitals“ [Update] Replik dazu: Dieter Wolf, Wer im Glashaus sitzt … (PDF) Die Dialektik des „Kapitals“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir lesen den gleichbetitelten <a href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Vortrag_Hegel_Logik_Marx_Kapital_Kurzfassung.pdf">Text von Dieter Wolf</a> und diskutieren ihn am</p>
<p>Mittwoch, 7. April 2010, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>[Update] Mittwoch, 21. April 2010, 18:00 Uhr, <a href="../helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>[Update] Vgl. dazu auch: <a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2010/03/18/die-dialektik-des-%e2%80%9ekapitals%e2%80%9c/">Annette Schlemm, Die Dialektik des „Kapitals“</a></p>
<p>[Update] Replik dazu: <a href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Vortrag_Logik_Kapital_Replik_3.pdf">Dieter Wolf, Wer im Glashaus sitzt … (PDF)</a></p>
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<h2 class="post-title"><a title="Permanent Link: Die Dialektik des „Kapitals“" href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2010/03/18/die-dialektik-des-%e2%80%9ekapitals%e2%80%9c/" rel="bookmark">Die Dialektik des „Kapitals“</a></h2>
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		<title>Marx&#8217; Konzeption des Gegensatzes</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-konzeption-des-gegensatzes/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 14:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[» Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[denis maeder]]></category>
		<category><![CDATA[gegensatz]]></category>
		<category><![CDATA[marx]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Vorbereitung der geplanten Veranstaltung zur »versteckten Logik« im Marxschen »Kapital« lesen wir Denis Maeder, Marx&#8217; Konzeption des Gegensatzes, und diskutieren drüber am: Mittwoch, 2. Dezember 2009, 18:00 Uhr, Helle Panke Vorbereitung: Uli.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Vorbereitung der geplanten Veranstaltung zur »versteckten Logik« im Marxschen »Kapital« lesen wir <a href="http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2005-2/Maeder_Marx.htm">Denis Maeder, Marx&#8217; Konzeption des Gegensatzes</a>, und diskutieren drüber am:</p>
<p>Mittwoch, 2. Dezember 2009, 18:00 Uhr, <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<p>Vorbereitung: Uli.</p>
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		<title>Marx&#8217; Kritik der politischen Ökonomie und die Linke heute</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie / Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[individuum]]></category>
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		<description><![CDATA[So lautet der Titel einer Broschüre in der Reihe »Pankower Vorträge«, die von der »Hellen Panke« herausgegeben wird. In dem 83-seitigen Heft werden Beiträge eines Workshops von 2008 zusammen gefasst. Leider stehen die Texte nicht online zur Verfügung, alles durch Copyright verriegelt. Das Heft kostet 3 Euro, aber wer kommt da schon ran. Um das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lautet der Titel einer <a href="http://www.helle-panke.de/article/615.marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute.html">Broschüre</a> in der Reihe »Pankower Vorträge«, die von der <a href="http://wadk.de/helle-panke/">»Hellen Panke«</a> herausgegeben wird. In dem 83-seitigen Heft werden Beiträge eines Workshops von 2008 zusammen gefasst. Leider stehen die Texte nicht online zur Verfügung, alles durch Copyright verriegelt. Das Heft kostet 3 Euro, aber wer kommt da schon ran.</p>
<p>Um das Fazit vorzugreifen: Wer den Heft-Titel ernst nimmt und erhellende neue Einsichten erwartet, wird weitgehend enttäuscht. Manche Überschriften der Beiträge klingen durchaus interessant, aber sie halten dann meist nicht, was sie andeuten. Ich gehe die Artikel mal im Schnelllauf durch. Danach bespreche ich einen Artikel von Michael Brie ausführlicher.</p>
<p><span id="more-314"></span><strong>Frieder Otto Wolf: Marx&#8217; Kritik der politischen Ökonomie sowie Epistemologie und Praxeologie seiner Theorie.</strong> Der philosophische unter den Beiträgen. Ein Plädoyer ausgehend vom »marxschen Durchbruch« im Bereich der Ökonomie zu einer »wirklichen Wissenschaft auf den Feldern von Geschichte und Gesellschaft« zu gelangen. Nur nicht so wie früher im kanonischen ML, sondern durch »konkrete Forschungen«. Gleichzeitig Warnung davor, ein philosophisches System bauen zu wollen wie Hegel es tat.</p>
<p><strong>Sabine Nuss / Anne Steckner: Zur aktuellen Renaissance der Kapital-Lektüre</strong>. Plädoyer für »verschiedene Lesarten« bei der Kapital-Rezeption.</p>
<p><strong>Rolf Hecker: Einige Bemerkungen zu Marx&#8217; Analyse der Produktivkräfte.</strong> Plädoyer, den Begriff des »Gesamtarbeiters« an die Stelle von »Arbeiterklasse« zu setzen, aber sonst alles beim Alten zu lassen.</p>
<p><strong>Rudolf Mondelaers / Wolfgang Hahn: Formelle und reelle Subsumtion &#8211; ein vernachlässigter Ansatz für moderne Kapitalismusanalyse.</strong> Zitat: »Jede Produktionsweise bedarf eines Disziplinarregimes, welches die Produzenten veranlasst, sich so zu verhalten, dass dadurch die gesellschaftliche Reproduktion garantiert wird«. Das ist es wieder, das »Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen«. Sonst im Artikel der Versuch, den Begriff der »Subsumtion« auf verschiedene Verhältnisse anzuwenden: Kredit, Lohn, Kapital, Konsumtion. Unterordnung unter die abstrakte Logik des Kapitalismus &#8212; die Idee ist nicht schlecht. Am Ende kommt aber nur raus: Grundeinkommen für Alle &#8212; plus Stiefeltritt vom Anfang des Artikels.</p>
<p><strong>Jürgen Leibiger: Stabilisierungspolitik mit Marx?</strong> Marx »für die Entwicklung alternativer Wirtschaftsstrategien heranziehen«. Die Kritik der politischen Ökonomie als affirmative <em>Politische Ökonomie</em> umgedeutet.</p>
<p><strong>Michael Brie: Bildungselemente einer neuen Gesellschaft in Marx&#8217; Kapital. Blendungseffekte im Verhältnis von Kapitalismusanalyse und kommunistischer Prognose.</strong> Der interessanteste Artikel im Heft, deswegen unten ausführlicher behandelt.</p>
<p><strong>Judith Dellheim: Marx&#8217; Kritik der politischen Ökonomie als Bedingung für linke Wirtschaftspolitik heute.</strong> Der explizite Versuch, »Wirtschaftspolitik auf der Basis marxscher politischer Ökonomie« zu entwickeln, die am Ende zur »&#8217;Kunst&#8217; sozialistischer Wirtschaftspolitikerinnen und Wirtschaftspolitiker« erklärt wird. Siehe Leibiger oben.</p>
<p><strong>Izumi Omura: Die Bedeutung der MEGA-Edition des Zweiten Bandes des Kapital. Engels&#8217; Redaktion und Druckfassung (Bände II/12, 13).</strong> Bericht über den Stand der MEGA-Edition.</p>
<p><strong>Christopf Lieber: Marx&#8217; Kritik der politischen Ökonomie &#8211; (noch) Schlüssel für die Ideologie- und Bewusstseinstheorie der Linken heute?</strong> Versuch von der gesellschaftlichen Analyseebene etwas über die »Grundstrukturen des &#8216;ökonomischen Werkelalltags&#8217; der Individuen« zu sagen. Fetischismus bei Marx wird als Bewusstseinsanalyse missverstanden. Marx habe mit dem Fetischismus »den Brückenschlag von Alltagsreligion und Handlungsmotivation ökonomiekritisch eingeholt«. Die Krise der neoliberalen Ideologie sei die Chance, dass die »gesellschaftlichen Träger der lebendigen Arbeit die verselbständigten Verhältnisse und die Resultate des Produktionsprozesses als ihre &#8216;eigenen&#8217; Produkte &#8216;erkennen&#8217;«.</p>
<p><strong>Günter Krause: Marx&#8217; Konzept der Vulgärökonomie &#8211; verwendbar für die Linke heute?</strong> Eine rhetorische Frage zur Rechtfertigung vulgärökonomisch basierter sozialistischer Wirtschaftspolitik &#8212; natürlich das alles ganz »kritisch« und so.</p>
<p><strong>Michael R. Krätke: Kritische Ökonomie und Kritik der politischen Ökonomie heute.</strong> Kritik der politischen Ökonomie hier als Wissenschaftstheorie verstanden. Die »Neue Marx-Lektüre« wird gebasht, sie leiste »weniger als nichts«, alles olle Kamellen, so der Autor. Was bleibt ist der Aufruf, den Autor bei der Kritik anderer bürgerlicher Ansätze »politischer Ökonomie« zu unterstützen, die heute die einzig (wissenschafts-)relevanten seien.</p>
<p>Nun noch mal zurück zu <strong>Michael Brie</strong>. Er setzt sich drei Ziele, erstens die Veraussetzungen »kapitalismusüberwindender Politik« abzuleiten, zweitens auf Marx&#8217; »drei aufeinander bezogene Vorstellungen von Sozialismus/Kommunismus« hinzuweisen, drittens die »Elemente einer pluralen nachkapitalistischen Entwicklungsweise moderner Gesellschaften« zu skizzieren. In unserem Diskussionszusammenhang ist der zweite Punkt interessant, mit dem wir uns auch kürzlich in einer <a href="http://wadk.de/2009/philosophische-spekulation-wissenschaft-konkrete-utopie/">Veranstaltung</a> beschäftigten.</p>
<p>Brie bringt &#8212; das ist selten anzutreffen &#8212; die »Herstellung des Gemeineigentums an den Produktionsmittel und die Umwälzung der technologischen Produktionsweise und Subjektivität bis hin zum Primat freier kultureller Entwicklung« (44) miteinander in Verbindung. Brie »erscheint die Selbstverwaltung der Produzenten als notwendige Voraussetzung dieser neuen Kulturgesellschaft, die zugleich den Zyklus der Entwicklung von der naturwüchsig bornierten gemeinschaftlichen Produktion über die Produktion des abstrakten Reichtums in der kapitalistischen Warenproduktion hin zu einer freien Gesellschaftlichkeit abschließt« (46) &#8212; und formuliert dann drei »offene Fragen«.</p>
<p><strong>Erste Frage</strong> ist die nach der Rolle »institutioneller Vermittlung«. Brie behauptet:</p>
<blockquote><p><em>Sein [Marx'] Anspruch, die kapitalistischen Formen der Vermittlung gesellschaftlicher Widersprüche revolutionär zu beseitigen, gerät zur Forderung, jede Vermittlung gesellschaftlicher Widersprüche überhaupt überflüssig zu machen. Dies ist aber nur möglich, wenn Individuelles und Gesellschaftliches unmittelbar in eins fallen. Seine Utopie kommunistischer Unmittelbarkeit verwandelt sich aber zu Ende gedacht in die Illusion eines Zustandes der Widerspruchsfreiheit und Vermittlungslosigkeit. Aus der radikalen Kritik der Gesellschaft wird die radikale Negation des Denkens von Gesellschaft.</em> (47)</p></blockquote>
<p>Ist das pure Denunziation der Marxschen Gedanken? Nein, leider ist es so, dass die kurzschlüssigen Sprünge, die Brie hier vorführt, nur zu oft tatsächlich genau so (falsch) gedacht werden. In Spiegelstrichen:</p>
<ul>
<li>Es geht (Marx) nicht darum, gesellschaftliche Widersprüche zu beseitigen, schon gar nicht alle und auch nicht per Revolution. Sondern es geht darum, sie aufzuheben in der dreifachen Bedeutung von abschaffen, bewahren und erheben. Aufheben bedeutet aber notwendig, andere Formen der Vermittlung zu konstituieren und nicht keine.</li>
<li>Individuelles und Gesellschaftliches fallen immer in eins und tun es gleichzeitig nicht. Es handelt sich also nicht um den (Pol-Potianischen) Sonderfall, sondern es ist immer so, dass der gesellschaftliche Mensch in der menschlichen Gesellschaft lebt. Das ist die Seite der Identität. Die Seite der Nicht-Identität ist die schlichte Tatsache, dass der individuelle Mensch nicht in der Gesellschaft aufgeht, sondern ihr immer auch unabhängig gegenüber steht. Wäre das nicht so, wären Gesellschaft und Individuum nicht relativ unabhängig voneinander, dann wäre eine Gesellschaft mit mehr Individuen auch »mehr Gesellschaft« und umgekehrt.</li>
<li>Werden die beiden Seiten &#8212; Identität und Nicht-Identität &#8212; gleichzeitig gedacht, dann gewinnt die wesentliche Frage an Bedeutung, wie die Bewegungsformen dieser Momente beschaffen sind. Darauf richtete sich Marx&#8217; Interesse, zunächst analytisch auf den Kapitalismus, dann &#8212; allerdings kaum ausführt &#8212; prospektiv auf den <a href="http://wadk.de/2009/philosophische-spekulation-wissenschaft-konkrete-utopie/">Kommunismus</a>.</li>
<li>Die Rede von der kommunistischen Unmittelbarkeit ist mithin Quatsch, genau wie die vom Zustand der Widerspruchsfreiheit und Vermittlungslosigkeit. Das will Brie auch sagen, nur aus anderen Gründen. Das wird später klar.</li>
<li>Der Schlusssatz ist völlig richtig, und Brie führt hier anschaulich vor, warum es für das Denken Emanzipation so entscheidend ist, den <em>gesellschaftlichen Menschen</em> und die <em>menschliche Gesellschaft</em> in den Begriff zu bekommen: Es ist <strong>ein</strong> Begriff mit Individuum und Gesellschaft als den beiden Momenten.</li>
</ul>
<p>Für Brie ist Kommunismus ein Widerspruch in sich und also nicht machbar:</p>
<blockquote><p><em>Der reife Kommunismus wäre ein gesellschaftsloser Zustand. Er kann nicht gedacht, geschweige denn realisiert werden.</em> (48)</p></blockquote>
<p>Stattdessen solle an »moderner Gesellschaft« geschraubt werden, denn mehr ist nicht drin:</p>
<blockquote><p><em>Das von Marx als nicht radikal verworfene und in seinen Augen bloße illusorische Projekt einer nicht-kapitalistischen Ausrichtung der Vergesellschaftungsformen und Institutionen moderner Gesellschaft muss neu aufgenommen werden.</em> (48)</p></blockquote>
<p>Es ist lustig, dass hier das (Marxsche) Ziel, »nicht-kapitalistische &#8230; Vergesellschaftungsformen« zu schaffen (denn nichts anderes bedeutet Aufhebung), hier für sein Gegenteil in Anspruch genommen wird.</p>
<p><strong>Zweite Frage</strong> ist die nach der Entwicklungsdynamik jeder (also auch kommunistischer) Gesellschaft. Brie:</p>
<blockquote><p><em>Jede &#8230; feste Bindung von Produzenten an stoffliche konkrete Produktionsmittel &#8230; würde nur zu einer &#8230; stagnativen Produktionsweise führen. Die unmittelbare Einheit von Produzent und Eigentümer ist auch in seiner gesellschaftlichen Form zwangsläufig in Stillstand gemündet.</em> (48)</p></blockquote>
<p>Damit ist der Realsozialismus gemeint. Weiter apodiktisch:</p>
<blockquote><p><em>In kapitalistischer Form wurde ein Innovationsmotor geschaffen, den keine gegenwärtige oder zukünftige Gesellschaft bei Strafe ihrer Rückentwicklung und ihres Untergangs wieder aufgeben kann: Es sind Unternehmen, die auf Basis von Krediten Ressourcen neu kombinieren und unter den Vorgaben von Effizienz und Innovativität im Wettbewerb zueinander stehen.</em> (48)</p></blockquote>
<p>Weiter:</p>
<blockquote><p><em>Marxens Antikapitalismus ist sozialwissenschaftlich blind für die institutionellen Grundlagen der Dialektik von Produktivität und Ausbeutung kapitalistischer Gesellschaftten. Er weigert sich, die Möglichkeit einer zumindest analytischen Unterscheidung der Institutionen, soweit sie Produktivität und Innovation ermöglichen und soweit sie Ausbeutung, Unterdrückung und Verelendung hervorbringen, auch nur zu denken. (vgl. dazu seine Kritik an Proudon in Marx 1974a ["Das Elend der Philosophie"], 131ff.). Die Aufhebung der kapitalistischen Ausbeutung wurde unbewusst als ersatzlose Beseitigung der Institutionen innovativer Entwicklung konzipiert, weil &#8230; Institutionen für ihn der Ausdruck von Entfremdung und Herrschaft sind.</em> (49)</p></blockquote>
<p>Wieder spiegelstrichartig dazu:</p>
<ul>
<li>Für Brie ist »die ständige erneute Trennung des konkreten Verhältnisses von Produzent und Produktionsmitteln« (48) die Voraussetzung von Innovation. Die ausführliche Begründung kenne ich nicht, spontan erscheint mir die Voraussetzung als abstrakte Forderung absurd. Sie ist Ausdruck der Entfremdungslogik, in der es sich bitte keiner gemütlich machen solle, sondern permament unter dem Zwang steht, nicht nur zu arbeiten (zum Arbeitsterror siehe Rudolf Mondelaers / Wolfgang Hahn oben), sondern auch permanent »innovativ« zu sein nach dem Motto: »Wer nicht innovativ ist, soll auch nicht essen«.</li>
<li>Dass diese Form der entfremdeten »Innovativität« dem Realsozialismus weitgehend fremd war, und dass er deswegen im Konkurrenzkampf der Subsysteme unterlag, ist &#8212; obgleich keine grundsätzliche Alternative darstellend &#8212; auch im Nachhinein zu würdigen. Brie benennt dabei »Effizienz und Innovativität« explizit als »Vorgaben«, ist sich also klar darüber, dass dieser abstrakte Effizienzmechanismus inhaltsleer ist und ggf. auch »effizient« über Leichen geht.</li>
<li>Das plötzlich auftauchende Wort der »Institutionen« verschleiert den wirklichen Zusammenhang, um den es hier geht und der die abstrakte »Effizienz und Innovativität« hervorbringt: Die Selbstverwertung des Werts. Die Institutionen sind bekannt: Es sind die durchaus unterschiedlichen »Unternehmensformen« vom Konzern bis zur Ich-AG. Brie zielt jedoch auf etwas anders: Er will hier die Rolle der Politik einschleusen, die &#8212; so hofft er &#8212; »Dialektik von Produktivität und Ausbeutung« auf schmalem Grad tanzend bewältigt.</li>
<li>Marx hingegen wollte sich auf so etwas nicht einlassen &#8212; das stimmt &#8212; und schließt daraus, Marx habe die Aufhebung (sic!) »unbewusst als ersatzlose Beseitigung der Institutionen innovativer Entwicklung konzipiert«. Das ist Quark, siehe oben. Ebenso die Unterstellung, »Institutionen [seien] für ihn der Ausdruck von Entfremdung und Herrschaft« &#8212; tatsächlich waren es die Ware und ihre abgeleiteten Formen (Geld, Kapital), siehe die Fetischabschnitte.</li>
</ul>
<p><strong>Dritte Frage</strong> ist die nach der »Pluralität einer neuen Gesellschaftsordnung«. Zunächst beschreibt Brie die »Vision« von Marx sehr klar, wonach</p>
<blockquote><p><em>&#8230;die freie Entwicklung des gesellschaftlichen Individuums &#8230;zum Grundpfeiler der Produktion und des Reichtums werden [müsse]</em> (50)</p></blockquote>
<p>und verweist auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grundrisse_der_Kritik_der_politischen_%C3%96konomie">»Grundrisse«</a>, dessen Vorausahnungen er im Internet bestätigt sieht:</p>
<blockquote><p><em>Die Despotie der Fabrik wird immer stärker durch den Zwang zur freien Zusammenarbeit überlagert. Selbstbestimmte Nutzung und Entwicklung der eigenen Fähigkeiten und Kooperationsformen einerseits und allgemeine Zugänglichkeit dieses gesellschaftlichen Potenzials als globaler virtueller Intellekt in Web 1.0 und 2.0 werden zu technologischen Imperativen weiteren Fortschritts.</em> (50)</p></blockquote>
<p>Mal abgesehen von der Fortschrittsgläubigkeit, die nicht wirklich zu den tatsächlichen ökologischen und sozialen Verheerungen des Kapitalismus passt, ist das eine realistische Einschätzung. Was folgt für Brie daraus?</p>
<blockquote><p><em>Die Antwort darauf ist aber nicht der Übergang zu einer einzigen Produktionsform und zu einem einzigen dominierenden Eigentumstyp, sondern der Kampf zwischen den Versuchen, auch diese neuen Möglichkeiten privatkapitalistischer Aneignung und Profitmaximierung zu unterwerfen, und den ungeheuer vielfältigen Bestrebungen, die den neuen Möglichkeiten freier Selbstentwicklung und solidarischer Kooperation entsprechend zu gestalten. Diese zielen auf eine </em>solidarische Wirtschaft pluraler Produktions- und Eigentumsformen. (50)</p></blockquote>
<p>Nach einer zutreffenden Beschreibung ist der Sprung in einen pluralen Kapitalismus (da dieser genuin »plural« ist, ist die adjektive Ergänzung nur Wortgeklingel) enttäuschend. Er stellt die »Vision« der »Grundrisse« geradezu auf den Kopf. Gleichwohl werden die »neuen Möglichkeiten freier Selbstentwicklung« beachtet. Doch anstatt diese in ihrer aufhebenden Potenz weiter zu denken, werden sie nur wieder in das alte Verwertungsschema »plural« eingebettet. Ein Denk-Hinderungsgrund ist dabei sicher die alte Art und Weise die »Eigentumsfrage« zu dichotomisieren: privat vs. staatlich. Dass sich etwa die commonsbasierte Peer-Produktion wie etwa die Freie Software diesen Schemata entzieht, liegt außerhalb des Bekannten und Denkbaren.</p>
<p>Pathetisch wirbt Brie für seinen pluralen Kapitalismus und nimmt dafür auch die Zapatistas in Beschlag:</p>
<blockquote><p><em>Anstelle des kommunistischen Hochmuts eines neuen Turms zu Babel sollte das Bemühen treten, die Erde in einen Garten zu verwandeln, der Platz bietet für die unendliche Mannigfaltigkeit des Lebens. An die Stelle der Suche nach </em>einer<em> Eigentumsform, </em>einer<em> Produktionsweise, </em>einer<em> Lebensweise und </em>einer<em> Gestalt von Demokratie muss das Streben für eine neue Vielfalt treten, denn  ansonsten &#8220;wird uns die neue Welt quadratisch geraten und sich nicht drehen und bewegen&#8221; (EZLN 1994)</em> (50)</p></blockquote>
<p>Brie versteht es, eine sympathisch-moderne Sprache zu sprechen &#8212; leider doch nur für die alten Inhalte. Aber die Ironie der Geschichte könnte darin bestehen, dass ein »in Politik umgesetzter Brie« den neuen Formen der »commonsbasierten Produktion« tatsächlich mehr Raum verschafft als dies bisher möglich ist. Wenn schon Politik, dann ist das das Sinnvolle, was die LINKE leisten kann.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mit der gesellschaftlichen Vermittlung, der Entwicklungsdynamik und neuer Produktionsformen stellt Brie die richtigen Fragen, Fragen zu denen andere LINKE (ich meine die Partei und ihr Umfeld) sonst in der Regel nicht vorstoßen. Die Antworten sind gleichwohl wieder völlig parteikompatibel. Um dies zu erreichen, behandelt er Marx nicht als Säulenheiligen (auch das ist erfrischend), sondern widerspricht ihm explizit &#8212; leider nur in einer Kapitalismus affirmativen Richtung.</p>
<p>Er unterstellt Marx sich zu weigern das Problem gesellschaftlicher Vermittlung zu denken, um dann zu erklären, man könne sie nur wie in einer »modernen Gesellschaft« (aka: Kapitalismus) denken. Er fordert eine abstrakte Effizienz- und Innovationslogik ein und stellt fest, dass es sie nur im Kapitalismus gibt. Dass genau diese Logik »die Erde und den Arbeiter« (K. Marx, Das Kapital, S. 530) untergräbt, ist wohl Schicksal, oder eben durch »Politik« zu korrigieren.</p>
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