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	<title>Wege aus dem Kapitalismus &#187; emanzipation</title>
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		<title>Audio-Dokumentation der Kommunismus-Veranstaltung</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 13:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Audio-Dokumentation der Verstaltung »Philosophische Spekulation – Wissenschaft – konkrete Utopie?« der Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« vom 11./12. September 2009 liegt vor. Sie besteht aus sechs Teilen (direkte Download-Links auf die OGG-Dateien): Freitag, 11.9.: Vortrag, erster Teil (Dauer 1:45 Std., Gr&#246;&#223;e 47,0 MB) Diskussion (Dauer 0:55 Std., Gr&#246;&#223;e 24,3, MB) Samstag, 12.9.: Vortrag, zweiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Audio-Dokumentation der Verstaltung <a href="http://wadk.de/2009/philosophische-spekulation-wissenschaft-konkrete-utopie/">»Philosophische Spekulation – Wissenschaft – konkrete Utopie?«</a> der Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« vom 11./12. September 2009 liegt vor. Sie besteht aus sechs Teilen (direkte Download-Links auf die OGG-Dateien):</p>
<p>Freitag, 11.9.:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.archive.org/download/kommunismen-in-der-zeit/wak_kommunismus-1.ogg">Vortrag, erster Teil (Dauer 1:45 Std., Gr&#246;&#223;e 47,0 MB)</a></li>
<li> <a href="http://www.archive.org/download/kommunismen-in-der-zeit/wak_kommunismus-2.ogg">Diskussion (Dauer 0:55 Std., Gr&#246;&#223;e 24,3, MB)</a></li>
</ul>
<p>Samstag, 12.9.:</p>
<ul>
<li> <a href="http://www.archive.org/download/kommunismen-in-der-zeit/wak_kommunismus-3.ogg">Vortrag, zweiter Teil, mit Diskussion dazwischen (Dauer 2:01 Std., Gr&#246;&#223;e 54,5 MB)</a></li>
<li> <a href="http://www.archive.org/download/kommunismen-in-der-zeit/wak_kommunismus-4.ogg">Diskussion mittags (Dauer 0:25 Std., Gr&#246;&#223;e 11,5 MB)</a></li>
<li> <a href="http://www.archive.org/download/kommunismen-in-der-zeit/wak_kommunismus-5.ogg">Diskussion nachmittags (Dauer 1:37 Std., Gr&#246;&#223;e 43,3 MB)</a></li>
<li> <a href="http://www.archive.org/download/kommunismen-in-der-zeit/wak_kommunismus-6.ogg">Abschluss (Dauer 0:21 Std., Gr&#246;&#223;e 9,5 MB)</a></li>
</ul>
<p>Die Dateien liegen auf einer <a href="http://www.archive.org/details/kommunismen-in-der-zeit">eigenen Seite bei archive.org</a>. <span style="text-decoration: line-through;">Dort stehen die Daten auch im MP3-Format und als Streaming zum direkten Anh&#246;ren zur Verf&#252;gung.</span></p>
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		<title>Philosophische Spekulation – Wissenschaft – konkrete Utopie?</title>
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		<comments>http://wadk.de/2009/philosophische-spekulation-wissenschaft-konkrete-utopie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 08:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Zeitbezogenheit marxistischer Kommunismusvorstellungen Veranstaltung der Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus« Datum: Freitag, 11. September 2009, 19:00 Uhr, und Seminar am Samstag, 12. September 2009, 10:00 Uhr in Berlin Ort: Helle Panke, Kopenhagener Str. 76, 10437 Berlin Der allseits siegende Kapitalismus r&#252;ttelt die Gesellschaften in einer Weise durch, dass nicht nur herrschende Neoliberale zu quasi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Zur Zeitbezogenheit marxistischer Kommunismusvorstellungen</h3>
<p>Veranstaltung der Gruppe »Wege aus dem Kapitalismus«</p>
<p>Datum: Freitag, 11. September 2009, 19:00 Uhr, und Seminar am Samstag, 12. September 2009, 10:00 Uhr		in Berlin</p>
<p>Ort: Helle Panke, Kopenhagener Str. 76, 10437 Berlin</p>
<p>Der allseits siegende Kapitalismus r&#252;ttelt die Gesellschaften in einer Weise durch, dass nicht nur herrschende Neoliberale zu quasi staatssozialistischen Ma&#223;nahmen greifen. Auch dem Alltagsbewusstsein und selbst dem gehobenen Feuilleton kommen Zweifel an der Menschenvertr&#228;glichkeit der herrschenden Produktionsweise. Das Schicksal der sich auf Marx beziehenden antikapitalistischen Bewegungen, die aus Katastrophen heraus zur Weltgeltung aufgestiegen waren, verbietet es nach solchen kommunistischer Alternativen zu streben, die fr&#252;her vielen Menschen plausibel erschienen.</p>
<p>Im <strong>Vortrag </strong>und im <strong>Seminar </strong>geht es um das Eingebundensein kommunistischer Ideen in den jeweiligen Entwicklungsstand der kapitalistischen Produktionsweise, in die praktischen Anforderungen der entsprechenden sozialen Bewegungen und in die vorgefundenen Theorien. Daraus ist zwar unmittelbar keine Antwort auf das „Was tun?“ abzuleiten. Aber eine Diskussion &#252;ber die fr&#252;here Zeitbezogenheiten der Vorstellungen von Wegen aus dem Kapitalismus kann f&#252;r eine heutige Suche nach Alternativen sehr hilfreich sein.</p>
<p><span id="more-288"></span><strong>Freitag, 11. September 2009, 19.00 Uhr, Vortrag von Ulrich Wei&#223;</strong></p>
<p>Zu einigen Zusammenh&#228;ngen zwischen Entwicklungsphasen der kapitalistischen Produktionsweise, den Existenzbedingungen marxistisch-sozialistischer Bewegungen und historischen Kommunismusvorstellungen</p>
<p>Moderation: <strong>Stefan Meretz</strong></p>
<p><strong>Sonnabend, 12. September 2009, 10.00 bis 17.00 Uhr Seminar</strong></p>
<p>Bezogen auf die jeweils historischen Bedingungen und die vorgefundenen theoretischen Voraussetzungen werden Kontinuit&#228;ten und Br&#252;che in den Sozialismus- und Kommunismusvorstellungen untersucht.</p>
<p>Seminarleitung: <strong>Annette Schlemm</strong> und <strong>Mathias Spiller</strong></p>
<p>Die Vorstellungen des jungen Marx von einer Gesellschaft der allgemeinmenschlichen Emanzipation blieben in der ganzen Geschichte der sozialistisch-kommunistischen Bewegung Gegenstand der Auseinandersetzung. Im Seminar werden einige seiner fr&#252;hen Auffassungen und Methoden als Ausgangspunkte herausgearbeitet um dann ihr weiteres Schicksal zu verfolgen und zwar vor dem Hintergrund der realen Existenzbedingungen der auf Marx bezogenen Arbeiterbewegung und seiner sp&#228;teren Kritiken der Politischen &#214;konomie.</p>
<p><strong>Es werden folgende Hypothesen zur Diskussion gestellt:</strong></p>
<p>1. Die tats&#228;chliche Entwicklung des Kapitalismus, der Arbeiterbewegung und des Real-“Sozialismus“ entzog der Bestimmung des Kommunismus als einer schon vorhandenen „wirklichen Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt&#8221; die reale Basis.</p>
<p>2. Im heutigen Sp&#228;tkapitalismus und in neuen sozialen R&#228;umen jedoch sind einige der fr&#252;hen Marxschen Annahmen tats&#228;chlich auf real M&#246;gliches beziehbar, werden sie zur „konkreten Utopie&#8221; (Bloch).</p>
<h3>Karl Marx</h3>
<p><strong>1842 – 45</strong></p>
<p>Vom ambitionierten b&#252;rgerlichen Demokraten zum Kommunisten – ein spekulatives Hinausdenken &#252;ber eine noch nicht entfaltete Gesellschaft</p>
<p><strong>1857/58</strong></p>
<p>Ein Revolution&#228;r widerlegt sich selbst. Die Annahme, der &#246;konomischen Krise folge notwendig die proletarische Revolution, treibt Marx zur Arbeit an den „Grundrissen der Kritik der Politischen &#214;konomie“. Die dabei gewonnene Erkenntnis, wann eine auf Verwertung gegr&#252;ndete Produktionsweise &#252;berhaupt aufhebbar wird, attestiert dagegen dem Kapitalismus noch eine gro&#223;e Zukunft.</p>
<p><strong>1875</strong></p>
<p>Die tats&#228;chlich erstarkende Arbeiterbewegung und die Fassungslosigkeit des Theoretikers. Marx&#8217; Kritik am Gothaer Programm der Sozialdemokratie – oder der Zwang, der Bewegung Bilder zu bieten.</p>
<p><strong>1892/98</strong></p>
<p>Die Arbeiterbewegung schreitet voran, das (End-)Ziel geht verloren. Kommunismus als Theorie der „Befreiung der gesamten Gesellschaft &#8230; ist in abstraktem Sinn richtig, aber in der Praxis meist schlimmer als nutzlos&#8221; (Engels 1892, Bernstein 1898). &#8220;Dieses Ziel, &#8230; ist mir gar nichts, die Bewegung alles.“</p>
<p><strong>1918/23</strong></p>
<p>Die Praxis der Revolution verschiebt das Ideal. Mangelnde Produktivit&#228;t, mangelnde Kultur – Lenin wei&#223; um das Dilemma und &#228;ndert die „ganze Auffassung vom Sozialismus grundlegend“. Mittel des sozialistischen Fortschritts?: „Die raffinierte Bestialit&#228;t der b&#252;rgerlichen Ausbeutung“ (Taylorsystem) und die „&#8217;Fabrik&#8217;disziplin &#8230; auf die gesamte Gesellschaft“ erstreckt.</p>
<p><strong>1967 ff</strong></p>
<p>Relativ selbstst&#228;ndige Gesellschaftsformation und Real-“Sozialismus“. Die G&#252;ltigkeit der Kategorien der (kapitalistischen) Warenproduktion und die Mobilisierung des b&#252;rgerlichen Individuums – eine Abkehr vom Kommunismus mit System.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Gegenwart</strong>: Die &#246;konomische Grundlage des Sp&#228;tkapitalismus wird miserabel – die M&#246;glichkeit des Kommunismus?</p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p>Ulrich Wei&#223;, Marx und der m&#246;gliche Sozialismus, Utopie kreativ, 17/2000, S.958 – 971 oder <a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd0499/t090499.html">http://www.trend.infopartisan.net/trd0499/t090499.html</a>,</p>
<p>Stefan Meretz, Beitr&#228;ge zur Keimformdiskussion auf <a href="http://www.keimform.de/">http://www.keimform.de/</a></p>
<p>Weitere Thesen/Texte zum Thema bitte anfordern bei Ulrich Wei&#223;: uli &#196;T weiss-und-freunde PUNKT de</p>
<p>Eintritt: 1,50 Euro (Freitag), 5 Euro (incl. Mittag, Samstag)</p>
<p>Anmeldung bitte bei der <a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=175&amp;action=register">Hellen Panke</a></p>
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		<title>Emanzipatorische Kultur contra Kunstmarktdiktatur</title>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 15:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[» Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[documenta]]></category>
		<category><![CDATA[emanzipation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Nachwort zur »Documenta 12« von und mit Archibald Kuhnke. Achtung, au&#223;er der Reihe: Freitag, 23. Mai, 18:00 Uhr, Helle Panke Die Diskurse verschieben sich weg von den &#252;berkommenen und zunehmend unfunktional werdenden Strukturen der b&#252;rgerlichen Gesellschaft hin zu neuen Formen der Selbstorganisation. Zeigt sich das auch im Kulturbereich? Besitzt Kultur noch oder wieder eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Nachwort zur »Documenta 12« von und mit Archibald Kuhnke.</p>
<p>Achtung, au&#223;er der Reihe: Freitag, 23. Mai, 18:00 Uhr, <a href="http://wadk.de/helle-panke/">Helle Panke</a></p>
<div class="doc">
<p><span id="more-70"></span>Die Diskurse verschieben sich weg von den &#252;berkommenen und zunehmend unfunktional werdenden Strukturen der b&#252;rgerlichen Gesellschaft hin zu neuen Formen der Selbstorganisation. Zeigt sich das auch im Kulturbereich? Besitzt Kultur noch oder wieder eine emanzipatorische Potenz? Wo kann man das sehen?</p>
<p>In der Kultur zeigen sich »Ans&#228;tze einer emanzipatorischen Kultur contra Marktdiktatur«, meint Archi Kuhnke. Aus der Einladung von Archi:</p>
<blockquote><p>Ich m&#246;chte einmal ausf&#252;hrlich mit Euch &#252;ber die Bedeutung emanzipatorischer kultureller Selbstorganisation diskutieren. Dabei geht es letztlich um die Frage, ob die Nichtparteif&#246;rmigkeit der gesellschaftlichen Selbstorganisation nicht gar die Bedingung f&#252;r eine emanzipatorische postkapitalistische Gesellschaft ist. Die sich angeh&#228;uft habenden Arbeitstitel dazu lauten: &#8220;Ans&#228;tze einer emanzipatorischen Kultur contra Marktdiktatur — Nachwort zur Documenta 12 — Ein Kasseler Modell f&#252;r eine Pfadfindung aus dem Kapitalismus?” Eine Unter&#252;berschrift dazu liegt noch bei mir rum: &#8220;&#220;ber die m&#246;gliche Rolle einiger gegenw&#228;rtiger kultureller Entwicklungen falls tats&#228;chlich nie Parteien, sondern ausschlie&#223;lich parteiverachtende Millionenmassen die kapitalistische Gesellschaft revolutionieren k&#246;nnten”. So jetzt wisst ihr Bescheid, gelle? Es werden 125 Bilder von der D 12 vorgef&#252;hrt, wovon die wenigsten aber Kunstwerke zeigen. Sondern: gesellschaftliche Organisation im weitesten Zusammenhang mit jener Kunstausstellung.</p></blockquote>
</div>
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