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	<title>Kommentare zu: Marx&#8217; Kritik der politischen Ökonomie und die Linke heute</title>
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		<title>Von: Jona Kestler</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-240</link>
		<dc:creator>Jona Kestler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 16:51:04 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
Ihr schreibt, dass Krätke die neue Marxlektüre basht. Der Krätke wird m.E. sehr gut von Ingo Elbe im Marx-Engels-Jahrbuch kritisiert, online: http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/Die-Beharrlichkeit-des-Engelsismus.html
Bashing der neuen Marxlektüre betreibt auf unterirdischstem Niveau auch Werner Seppmann in der jungen welt vom 21.9.10. Eine Kritik daran unter
http://davidoseunomia.wordpress.com/
Gruß, Jona</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
Ihr schreibt, dass Krätke die neue Marxlektüre basht. Der Krätke wird m.E. sehr gut von Ingo Elbe im Marx-Engels-Jahrbuch kritisiert, online: <a href="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/Die-Beharrlichkeit-des-Engelsismus.html" rel="nofollow">http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/Die-Beharrlichkeit-des-Engelsismus.html</a><br />
Bashing der neuen Marxlektüre betreibt auf unterirdischstem Niveau auch Werner Seppmann in der jungen welt vom 21.9.10. Eine Kritik daran unter<br />
<a href="http://davidoseunomia.wordpress.com/" rel="nofollow">http://davidoseunomia.wordpress.com/</a><br />
Gruß, Jona</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Das Kapital immer wieder neu lesen&#8230; &#171; Philosophenstübchen-Blog</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-216</link>
		<dc:creator>Das Kapital immer wieder neu lesen&#8230; &#171; Philosophenstübchen-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:17:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weitere Hinweise gibts auch bei &#8220;Wege aus dem Kapitalismus&#8221;. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weitere Hinweise gibts auch bei &#8220;Wege aus dem Kapitalismus&#8221;. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: HGG</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-208</link>
		<dc:creator>HGG</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 18:22:37 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wie geht Fortschritt?&quot; - Einige Überlegungen dazu von mir siehe http://www.hg-graebe.de/EigeneTexte/rk-09.pdf

Ich gehe dabei von den hochgradig fraktal strukturierten reproduktiven Aufgaben in der Gesellschaft aus, deren Dynamik die Verfügungs- (und damit unter kapitalistischen Verhältnissen die Eigentums-)formen bestimmen bzw. in einem Wecheslverhältnis zu letzteren stehen.  

&quot;Es geht (Marx) nicht darum, gesellschaftliche Widersprüche zu beseitigen, schon gar nicht alle und auch nicht per Revolution. Sondern es geht darum, sie aufzuheben in der dreifachen Bedeutung von abschaffen, bewahren und erheben.&quot;

Es geht vor allem darum, diese Widersprüche gesellschaftlich zu &lt;i&gt;prozessieren&lt;/i&gt;. Dies geschieht in &lt;i&gt;dieser&lt;/i&gt; Gesellschaft vor allem über das Kategorienpaar Verfügungsgewalt/Verantworlichkeit und ökonomische Mechanismen. das in ein ganzes ausgefeiltes Rechtssystem eingebettet ist, um sich nicht dauernd (es geschieht oft genug) die Schädel einzuschlagen. Eine Theorie von Kommunismus müsste - nach meinem Verständnis - dieses kulturelle Potenzial positiv aufheben. Wie jenseits von privatem Eigentum die Verfügung über einen Teil der eigenen Reproduktionsbedingungen aussehen kann, das macht die Freie Software usw. derzeit praktisch vor.  

&quot;Jede … feste Bindung von Produzenten an stoffliche konkrete Produktionsmittel … würde nur zu einer … stagnativen Produktionsweise führen.&quot;

Der Kapitalismus als erste Gesellschaftsordnung, die ihre Produktionsgrundlagen dauernd umwälzt. Das Hereinnehmen prozessualer Aspekte in das praktische ökonomische Denken müsste sich dann auch mal in der Theorie darüber wiederfinden. Da gebe ich Brie recht - auch in seinem Ansatz, zu sagen, schauen wir uns doch mal an, wie das in dieser Gesellschaft funktioniert. Dass Dynamik per se - schon auf Grund sich dauernd ändernder Rahmenbedingungen - &quot;die ständige erneute Trennung des konkreten Verhältnisses von Produzent und Produktionsmitteln&quot; erfordert (warum auch immer Brie hier die ökonomischer Akteure auf &quot;Produzenten&quot; reduziert, das sei mal ausgeklammert), dass ökonomische Akteure dynamisch ihre Mittel wechseln (ihre Ziele und Vorgehensweisen sicher auch), ist dann eigentlich eine Binsenweisheit. Wie sich hieraus bereits unkonditioniert ein &quot;Ausdruck der Entfremdungslogik&quot; herauslesen lässt, bleibt das Geheimnis von SMz. 

&quot;... und allgemeine Zugänglichkeit dieses gesellschaftlichen Potenzials als globaler virtueller Intellekt in Web 1.0 und 2.0 werden zu technologischen Imperativen weiteren Fortschritts.&quot;

Das ist nun wieder die klassische Lesart von Klein und Brie, die nicht aus der Güterperspektive (selbst in der Form &quot;öffentlicher Güter&quot;) rauskommen, obwohl &lt;i&gt;diese&lt;/i&gt; Gesellschaft praktisch und im Begriff der &quot;Dienstleistung&quot; auch theoretisch längst weiter ist - es geht auch in dieser Gesellschaft dabei schon um das komplexere &quot;Gestalten von Lebensbedingungen&quot;, von dem das Produzieren von Gütern nur ein Teilaspekt ist. Ich gehe allerdings mit Brie mit, dass diese zunächst innerkapitalistischen Entwicklungen Keime sind, um &quot;…die freie (im Sinne des Freiheitsbegriffs aus meinen Chemnitzer Thesen - hgg) Entwicklung des gesellschaftlichen Individuums …zum Grundpfeiler der Produktion und des Reichtums werden&quot; zu lassen. Eine sinnvolle Einbettung &quot;commonsbasierter Produktion&quot;, in der endlich auch mal meine Fragen zum Verhältnis von Verfügungsgewalt und Verantworlichkeit daselbst beantwortet werden (die commonsbasierte Praxis kommt da nicht herum, siehe etwa den Debian Social Contract oder auch die GPL), wäre Teil dieses Prozesses. Für SMz sind das &quot;leider doch nur die alten Inhalte&quot;. &quot;Aber die Ironie der Geschichte könnte darin bestehen&quot;, dass sich die neuen Formen der »commonsbasierten Produktion« &lt;i&gt;selbst&lt;/i&gt; mehr Raum verschaffen, ohne auf theoretische Spitzfindigkeiten Rücksicht zu nehmen. 

Und wenn &quot;Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt&quot; ist, dann sind wir schon 300 Jahre auf dem Weg, ohne es bisher gemerkt zu haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wie geht Fortschritt?&#8221; &#8211; Einige Überlegungen dazu von mir siehe <a href="http://www.hg-graebe.de/EigeneTexte/rk-09.pdf" rel="nofollow">http://www.hg-graebe.de/EigeneTexte/rk-09.pdf</a></p>
<p>Ich gehe dabei von den hochgradig fraktal strukturierten reproduktiven Aufgaben in der Gesellschaft aus, deren Dynamik die Verfügungs- (und damit unter kapitalistischen Verhältnissen die Eigentums-)formen bestimmen bzw. in einem Wecheslverhältnis zu letzteren stehen.  </p>
<p>&#8220;Es geht (Marx) nicht darum, gesellschaftliche Widersprüche zu beseitigen, schon gar nicht alle und auch nicht per Revolution. Sondern es geht darum, sie aufzuheben in der dreifachen Bedeutung von abschaffen, bewahren und erheben.&#8221;</p>
<p>Es geht vor allem darum, diese Widersprüche gesellschaftlich zu <i>prozessieren</i>. Dies geschieht in <i>dieser</i> Gesellschaft vor allem über das Kategorienpaar Verfügungsgewalt/Verantworlichkeit und ökonomische Mechanismen. das in ein ganzes ausgefeiltes Rechtssystem eingebettet ist, um sich nicht dauernd (es geschieht oft genug) die Schädel einzuschlagen. Eine Theorie von Kommunismus müsste &#8211; nach meinem Verständnis &#8211; dieses kulturelle Potenzial positiv aufheben. Wie jenseits von privatem Eigentum die Verfügung über einen Teil der eigenen Reproduktionsbedingungen aussehen kann, das macht die Freie Software usw. derzeit praktisch vor.  </p>
<p>&#8220;Jede … feste Bindung von Produzenten an stoffliche konkrete Produktionsmittel … würde nur zu einer … stagnativen Produktionsweise führen.&#8221;</p>
<p>Der Kapitalismus als erste Gesellschaftsordnung, die ihre Produktionsgrundlagen dauernd umwälzt. Das Hereinnehmen prozessualer Aspekte in das praktische ökonomische Denken müsste sich dann auch mal in der Theorie darüber wiederfinden. Da gebe ich Brie recht &#8211; auch in seinem Ansatz, zu sagen, schauen wir uns doch mal an, wie das in dieser Gesellschaft funktioniert. Dass Dynamik per se &#8211; schon auf Grund sich dauernd ändernder Rahmenbedingungen &#8211; &#8220;die ständige erneute Trennung des konkreten Verhältnisses von Produzent und Produktionsmitteln&#8221; erfordert (warum auch immer Brie hier die ökonomischer Akteure auf &#8220;Produzenten&#8221; reduziert, das sei mal ausgeklammert), dass ökonomische Akteure dynamisch ihre Mittel wechseln (ihre Ziele und Vorgehensweisen sicher auch), ist dann eigentlich eine Binsenweisheit. Wie sich hieraus bereits unkonditioniert ein &#8220;Ausdruck der Entfremdungslogik&#8221; herauslesen lässt, bleibt das Geheimnis von SMz. </p>
<p>&#8220;&#8230; und allgemeine Zugänglichkeit dieses gesellschaftlichen Potenzials als globaler virtueller Intellekt in Web 1.0 und 2.0 werden zu technologischen Imperativen weiteren Fortschritts.&#8221;</p>
<p>Das ist nun wieder die klassische Lesart von Klein und Brie, die nicht aus der Güterperspektive (selbst in der Form &#8220;öffentlicher Güter&#8221;) rauskommen, obwohl <i>diese</i> Gesellschaft praktisch und im Begriff der &#8220;Dienstleistung&#8221; auch theoretisch längst weiter ist &#8211; es geht auch in dieser Gesellschaft dabei schon um das komplexere &#8220;Gestalten von Lebensbedingungen&#8221;, von dem das Produzieren von Gütern nur ein Teilaspekt ist. Ich gehe allerdings mit Brie mit, dass diese zunächst innerkapitalistischen Entwicklungen Keime sind, um &#8220;…die freie (im Sinne des Freiheitsbegriffs aus meinen Chemnitzer Thesen &#8211; hgg) Entwicklung des gesellschaftlichen Individuums …zum Grundpfeiler der Produktion und des Reichtums werden&#8221; zu lassen. Eine sinnvolle Einbettung &#8220;commonsbasierter Produktion&#8221;, in der endlich auch mal meine Fragen zum Verhältnis von Verfügungsgewalt und Verantworlichkeit daselbst beantwortet werden (die commonsbasierte Praxis kommt da nicht herum, siehe etwa den Debian Social Contract oder auch die GPL), wäre Teil dieses Prozesses. Für SMz sind das &#8220;leider doch nur die alten Inhalte&#8221;. &#8220;Aber die Ironie der Geschichte könnte darin bestehen&#8221;, dass sich die neuen Formen der »commonsbasierten Produktion« <i>selbst</i> mehr Raum verschaffen, ohne auf theoretische Spitzfindigkeiten Rücksicht zu nehmen. </p>
<p>Und wenn &#8220;Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt&#8221; ist, dann sind wir schon 300 Jahre auf dem Weg, ohne es bisher gemerkt zu haben.</p>
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	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-206</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 15:53:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ja :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja <img src='http://wadk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-205</link>
		<dc:creator>Benni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 21:35:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ok, ich denke wir müssen hier drei Ebenen von &quot;unbestimmtheit&quot; oder &quot;allgemeinheit&quot; auseinanderhalten: 1. Jede menschliche Gesellschaft braucht irgendeine Form von Innovationsfähigkeit. Das ist die allgemeinste ebene. 2. in kapitailstischen gesellschaften braucht es eine form von innovation, die durch nichts bestimmt ist ausser durch den erfolg in der konkurrenz 3. in Wirklichkeit brauchen wir aber eine an den Bedürfnissen orientierte Innovationslogik. Konkrete Ebene.

werden wir uns so einig?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, ich denke wir müssen hier drei Ebenen von &#8220;unbestimmtheit&#8221; oder &#8220;allgemeinheit&#8221; auseinanderhalten: 1. Jede menschliche Gesellschaft braucht irgendeine Form von Innovationsfähigkeit. Das ist die allgemeinste ebene. 2. in kapitailstischen gesellschaften braucht es eine form von innovation, die durch nichts bestimmt ist ausser durch den erfolg in der konkurrenz 3. in Wirklichkeit brauchen wir aber eine an den Bedürfnissen orientierte Innovationslogik. Konkrete Ebene.</p>
<p>werden wir uns so einig?</p>
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	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-203</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:02:25 +0000</pubDate>
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		<description>@benni: Sehe ich genau andersrum, ist aber vielleicht eine Formulierungsfrage: Der Kapitalismus kennt keine inhaltlich bestimmte Innovationslogik, weil einziges, von allem anderen Kriterien absehendes (abstrahierendes) Kriterium die Verwertung ist (was Erfolg am Markt voraussetzt). Die Innovationen im Kapitalismus sind gerade inhaltlich unbestimmt (weil das Geld als Abstraktum inhaltlich unbestimmt ist: G-W-G&#039;). Dass er -- umgangssprachlich -- nur »bestimmte« Innovationen zulässt, ist also gerade Ausdruck der inhaltlichen Unbestimmtheit.

Klar kann man allgemein sagen: Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsfähigkeit zum überleben. Das ist aber zu unspezifisch, zu allgemein. Würde man es dabei belassen, käme das raus, was Brie sagt: Hauptsache Innovation. Ich würde deswegen formulieren: Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsfähigkeit zum überleben, aber so sie eine die vollen menschlichen Potenzen entfaltende Gesellschaft ist, abhängig vom Inhalt, d.h. abhängig von den Bedürfnissen. Ich finde, dass man das genau bei den Commons sehen kann: There is no commons without commoning, die Commons hängen von ihrer Bindung an die jeweilige Community (und bedeutet von ihren Bedürfnissen) ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@benni: Sehe ich genau andersrum, ist aber vielleicht eine Formulierungsfrage: Der Kapitalismus kennt keine inhaltlich bestimmte Innovationslogik, weil einziges, von allem anderen Kriterien absehendes (abstrahierendes) Kriterium die Verwertung ist (was Erfolg am Markt voraussetzt). Die Innovationen im Kapitalismus sind gerade inhaltlich unbestimmt (weil das Geld als Abstraktum inhaltlich unbestimmt ist: G-W-G&#8217;). Dass er &#8212; umgangssprachlich &#8212; nur »bestimmte« Innovationen zulässt, ist also gerade Ausdruck der inhaltlichen Unbestimmtheit.</p>
<p>Klar kann man allgemein sagen: Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsfähigkeit zum überleben. Das ist aber zu unspezifisch, zu allgemein. Würde man es dabei belassen, käme das raus, was Brie sagt: Hauptsache Innovation. Ich würde deswegen formulieren: Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsfähigkeit zum überleben, aber so sie eine die vollen menschlichen Potenzen entfaltende Gesellschaft ist, abhängig vom Inhalt, d.h. abhängig von den Bedürfnissen. Ich finde, dass man das genau bei den Commons sehen kann: There is no commons without commoning, die Commons hängen von ihrer Bindung an die jeweilige Community (und bedeutet von ihren Bedürfnissen) ab.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-202</link>
		<dc:creator>Benni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 13:11:38 +0000</pubDate>
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		<description>@stefan: ja, dagegen mein Einwand, dass es eben genau eine solche &quot;inhaltlich entbundene&quot; Innovationslogik braucht. Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsfähigkeit zum überleben, unabhängig vom Inhalt. Der Kapitalismus hat ja dagegen gerade eine inhaltlich bestimmte innovationslogik, nämlich Innovation zum Erfolg in der Konkurrenz am Markt. Und genau das ist ja unser Problem, dass der Kapitalismus nur _bestimmte_ Innovationen zulässt und andere unterdrückt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefan: ja, dagegen mein Einwand, dass es eben genau eine solche &#8220;inhaltlich entbundene&#8221; Innovationslogik braucht. Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsfähigkeit zum überleben, unabhängig vom Inhalt. Der Kapitalismus hat ja dagegen gerade eine inhaltlich bestimmte innovationslogik, nämlich Innovation zum Erfolg in der Konkurrenz am Markt. Und genau das ist ja unser Problem, dass der Kapitalismus nur _bestimmte_ Innovationen zulässt und andere unterdrückt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-201</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:37:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meinte mit »abstrakt« eigentlich eher eine inhaltlich entbundene Innovationslogik: Hauptsache Innovation, egal was. Demgegenüber hätte und bräuchte eine CBPP eine konkrete Innovationslogik, die sich an den Bedürfnissen der beteiligten Menschen orientiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte mit »abstrakt« eigentlich eher eine inhaltlich entbundene Innovationslogik: Hauptsache Innovation, egal was. Demgegenüber hätte und bräuchte eine CBPP eine konkrete Innovationslogik, die sich an den Bedürfnissen der beteiligten Menschen orientiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-200</link>
		<dc:creator>Benni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:31:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke auch, dass es eine &quot;abstrakte Innovationslogik&quot; braucht. Die Welt verändert sich und darauf muss man bei Strafe des Untergangs reagieren. Das ist _immer_ so und somit &quot;abstrakt&quot; gegeben auch erstmal unabhängig von konkreten Bedingungen. Was nicht stimmt, dass es diesen abstrakten Mechanismus nur im Kapitalismus gäbe. Jede Gesellschaft hat den unterschiedlich implementiert. Bei CBPP wäre es die Möglichkeit zum Fork, oder das Recht eine Kooperation zu verlassen, die diese Innovation garantiert. Siehe die aktuellen Bestrebungen zur Multipedia zB.

Das problematische am kapitalistischen Innovationsmodell ist ja, dass es zu Innovation nötigt, auch wenn es gerade eigentlich gar keinen Anlass dazu gibt. Oder meintest Du das mit &quot;abstrakt&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch, dass es eine &#8220;abstrakte Innovationslogik&#8221; braucht. Die Welt verändert sich und darauf muss man bei Strafe des Untergangs reagieren. Das ist _immer_ so und somit &#8220;abstrakt&#8221; gegeben auch erstmal unabhängig von konkreten Bedingungen. Was nicht stimmt, dass es diesen abstrakten Mechanismus nur im Kapitalismus gäbe. Jede Gesellschaft hat den unterschiedlich implementiert. Bei CBPP wäre es die Möglichkeit zum Fork, oder das Recht eine Kooperation zu verlassen, die diese Innovation garantiert. Siehe die aktuellen Bestrebungen zur Multipedia zB.</p>
<p>Das problematische am kapitalistischen Innovationsmodell ist ja, dass es zu Innovation nötigt, auch wenn es gerade eigentlich gar keinen Anlass dazu gibt. Oder meintest Du das mit &#8220;abstrakt&#8221;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Keimformdenken in der LINKEN? &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-199</link>
		<dc:creator>Keimformdenken in der LINKEN? &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:52:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] immer wieder neugierig und lese Brosch&#252;ren &#252;ber den Stand der Erkenntnisse wie diese: »Marx’ Kritik der politischen &#214;konomie und die Linke heute«. Und siehe da: In hom&#246;opatischen Dosen werden neue Entwicklungen wahrgenommen. Dass sie doch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] immer wieder neugierig und lese Brosch&#252;ren &#252;ber den Stand der Erkenntnisse wie diese: »Marx’ Kritik der politischen &#214;konomie und die Linke heute«. Und siehe da: In hom&#246;opatischen Dosen werden neue Entwicklungen wahrgenommen. Dass sie doch [...]</p>
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