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	<title>Kommentare zu: Marx&#8217; Kritik der politischen &#214;konomie und die Linke heute</title>
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		<title>Von: Das Kapital immer wieder neu lesen&#8230; &#171; Philosophenstübchen-Blog</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-216</link>
		<dc:creator>Das Kapital immer wieder neu lesen&#8230; &#171; Philosophenstübchen-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:17:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weitere Hinweise gibts auch bei &#8220;Wege aus dem Kapitalismus&#8221;. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weitere Hinweise gibts auch bei &#8220;Wege aus dem Kapitalismus&#8221;. [...]</p>
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		<title>Von: HGG</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-208</link>
		<dc:creator>HGG</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 18:22:37 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wie geht Fortschritt?&quot; - Einige &#220;berlegungen dazu von mir siehe http://www.hg-graebe.de/EigeneTexte/rk-09.pdf

Ich gehe dabei von den hochgradig fraktal strukturierten reproduktiven Aufgaben in der Gesellschaft aus, deren Dynamik die Verf&#252;gungs- (und damit unter kapitalistischen Verh&#228;ltnissen die Eigentums-)formen bestimmen bzw. in einem Wecheslverh&#228;ltnis zu letzteren stehen.  

&quot;Es geht (Marx) nicht darum, gesellschaftliche Widerspr&#252;che zu beseitigen, schon gar nicht alle und auch nicht per Revolution. Sondern es geht darum, sie aufzuheben in der dreifachen Bedeutung von abschaffen, bewahren und erheben.&quot;

Es geht vor allem darum, diese Widerspr&#252;che gesellschaftlich zu &lt;i&gt;prozessieren&lt;/i&gt;. Dies geschieht in &lt;i&gt;dieser&lt;/i&gt; Gesellschaft vor allem &#252;ber das Kategorienpaar Verf&#252;gungsgewalt/Verantworlichkeit und &#246;konomische Mechanismen. das in ein ganzes ausgefeiltes Rechtssystem eingebettet ist, um sich nicht dauernd (es geschieht oft genug) die Sch&#228;del einzuschlagen. Eine Theorie von Kommunismus m&#252;sste - nach meinem Verst&#228;ndnis - dieses kulturelle Potenzial positiv aufheben. Wie jenseits von privatem Eigentum die Verf&#252;gung &#252;ber einen Teil der eigenen Reproduktionsbedingungen aussehen kann, das macht die Freie Software usw. derzeit praktisch vor.  

&quot;Jede … feste Bindung von Produzenten an stoffliche konkrete Produktionsmittel … w&#252;rde nur zu einer … stagnativen Produktionsweise f&#252;hren.&quot;

Der Kapitalismus als erste Gesellschaftsordnung, die ihre Produktionsgrundlagen dauernd umw&#228;lzt. Das Hereinnehmen prozessualer Aspekte in das praktische &#246;konomische Denken m&#252;sste sich dann auch mal in der Theorie dar&#252;ber wiederfinden. Da gebe ich Brie recht - auch in seinem Ansatz, zu sagen, schauen wir uns doch mal an, wie das in dieser Gesellschaft funktioniert. Dass Dynamik per se - schon auf Grund sich dauernd &#228;ndernder Rahmenbedingungen - &quot;die st&#228;ndige erneute Trennung des konkreten Verh&#228;ltnisses von Produzent und Produktionsmitteln&quot; erfordert (warum auch immer Brie hier die &#246;konomischer Akteure auf &quot;Produzenten&quot; reduziert, das sei mal ausgeklammert), dass &#246;konomische Akteure dynamisch ihre Mittel wechseln (ihre Ziele und Vorgehensweisen sicher auch), ist dann eigentlich eine Binsenweisheit. Wie sich hieraus bereits unkonditioniert ein &quot;Ausdruck der Entfremdungslogik&quot; herauslesen l&#228;sst, bleibt das Geheimnis von SMz. 

&quot;... und allgemeine Zug&#228;nglichkeit dieses gesellschaftlichen Potenzials als globaler virtueller Intellekt in Web 1.0 und 2.0 werden zu technologischen Imperativen weiteren Fortschritts.&quot;

Das ist nun wieder die klassische Lesart von Klein und Brie, die nicht aus der G&#252;terperspektive (selbst in der Form &quot;&#246;ffentlicher G&#252;ter&quot;) rauskommen, obwohl &lt;i&gt;diese&lt;/i&gt; Gesellschaft praktisch und im Begriff der &quot;Dienstleistung&quot; auch theoretisch l&#228;ngst weiter ist - es geht auch in dieser Gesellschaft dabei schon um das komplexere &quot;Gestalten von Lebensbedingungen&quot;, von dem das Produzieren von G&#252;tern nur ein Teilaspekt ist. Ich gehe allerdings mit Brie mit, dass diese zun&#228;chst innerkapitalistischen Entwicklungen Keime sind, um &quot;…die freie (im Sinne des Freiheitsbegriffs aus meinen Chemnitzer Thesen - hgg) Entwicklung des gesellschaftlichen Individuums …zum Grundpfeiler der Produktion und des Reichtums werden&quot; zu lassen. Eine sinnvolle Einbettung &quot;commonsbasierter Produktion&quot;, in der endlich auch mal meine Fragen zum Verh&#228;ltnis von Verf&#252;gungsgewalt und Verantworlichkeit daselbst beantwortet werden (die commonsbasierte Praxis kommt da nicht herum, siehe etwa den Debian Social Contract oder auch die GPL), w&#228;re Teil dieses Prozesses. F&#252;r SMz sind das &quot;leider doch nur die alten Inhalte&quot;. &quot;Aber die Ironie der Geschichte k&#246;nnte darin bestehen&quot;, dass sich die neuen Formen der »commonsbasierten Produktion« &lt;i&gt;selbst&lt;/i&gt; mehr Raum verschaffen, ohne auf theoretische Spitzfindigkeiten R&#252;cksicht zu nehmen. 

Und wenn &quot;Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt&quot; ist, dann sind wir schon 300 Jahre auf dem Weg, ohne es bisher gemerkt zu haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wie geht Fortschritt?&#8221; &#8211; Einige &#220;berlegungen dazu von mir siehe <a href="http://www.hg-graebe.de/EigeneTexte/rk-09.pdf" rel="nofollow">http://www.hg-graebe.de/EigeneTexte/rk-09.pdf</a></p>
<p>Ich gehe dabei von den hochgradig fraktal strukturierten reproduktiven Aufgaben in der Gesellschaft aus, deren Dynamik die Verf&#252;gungs- (und damit unter kapitalistischen Verh&#228;ltnissen die Eigentums-)formen bestimmen bzw. in einem Wecheslverh&#228;ltnis zu letzteren stehen.  </p>
<p>&#8220;Es geht (Marx) nicht darum, gesellschaftliche Widerspr&#252;che zu beseitigen, schon gar nicht alle und auch nicht per Revolution. Sondern es geht darum, sie aufzuheben in der dreifachen Bedeutung von abschaffen, bewahren und erheben.&#8221;</p>
<p>Es geht vor allem darum, diese Widerspr&#252;che gesellschaftlich zu <i>prozessieren</i>. Dies geschieht in <i>dieser</i> Gesellschaft vor allem &#252;ber das Kategorienpaar Verf&#252;gungsgewalt/Verantworlichkeit und &#246;konomische Mechanismen. das in ein ganzes ausgefeiltes Rechtssystem eingebettet ist, um sich nicht dauernd (es geschieht oft genug) die Sch&#228;del einzuschlagen. Eine Theorie von Kommunismus m&#252;sste &#8211; nach meinem Verst&#228;ndnis &#8211; dieses kulturelle Potenzial positiv aufheben. Wie jenseits von privatem Eigentum die Verf&#252;gung &#252;ber einen Teil der eigenen Reproduktionsbedingungen aussehen kann, das macht die Freie Software usw. derzeit praktisch vor.  </p>
<p>&#8220;Jede … feste Bindung von Produzenten an stoffliche konkrete Produktionsmittel … w&#252;rde nur zu einer … stagnativen Produktionsweise f&#252;hren.&#8221;</p>
<p>Der Kapitalismus als erste Gesellschaftsordnung, die ihre Produktionsgrundlagen dauernd umw&#228;lzt. Das Hereinnehmen prozessualer Aspekte in das praktische &#246;konomische Denken m&#252;sste sich dann auch mal in der Theorie dar&#252;ber wiederfinden. Da gebe ich Brie recht &#8211; auch in seinem Ansatz, zu sagen, schauen wir uns doch mal an, wie das in dieser Gesellschaft funktioniert. Dass Dynamik per se &#8211; schon auf Grund sich dauernd &#228;ndernder Rahmenbedingungen &#8211; &#8220;die st&#228;ndige erneute Trennung des konkreten Verh&#228;ltnisses von Produzent und Produktionsmitteln&#8221; erfordert (warum auch immer Brie hier die &#246;konomischer Akteure auf &#8220;Produzenten&#8221; reduziert, das sei mal ausgeklammert), dass &#246;konomische Akteure dynamisch ihre Mittel wechseln (ihre Ziele und Vorgehensweisen sicher auch), ist dann eigentlich eine Binsenweisheit. Wie sich hieraus bereits unkonditioniert ein &#8220;Ausdruck der Entfremdungslogik&#8221; herauslesen l&#228;sst, bleibt das Geheimnis von SMz. </p>
<p>&#8220;&#8230; und allgemeine Zug&#228;nglichkeit dieses gesellschaftlichen Potenzials als globaler virtueller Intellekt in Web 1.0 und 2.0 werden zu technologischen Imperativen weiteren Fortschritts.&#8221;</p>
<p>Das ist nun wieder die klassische Lesart von Klein und Brie, die nicht aus der G&#252;terperspektive (selbst in der Form &#8220;&#246;ffentlicher G&#252;ter&#8221;) rauskommen, obwohl <i>diese</i> Gesellschaft praktisch und im Begriff der &#8220;Dienstleistung&#8221; auch theoretisch l&#228;ngst weiter ist &#8211; es geht auch in dieser Gesellschaft dabei schon um das komplexere &#8220;Gestalten von Lebensbedingungen&#8221;, von dem das Produzieren von G&#252;tern nur ein Teilaspekt ist. Ich gehe allerdings mit Brie mit, dass diese zun&#228;chst innerkapitalistischen Entwicklungen Keime sind, um &#8220;…die freie (im Sinne des Freiheitsbegriffs aus meinen Chemnitzer Thesen &#8211; hgg) Entwicklung des gesellschaftlichen Individuums …zum Grundpfeiler der Produktion und des Reichtums werden&#8221; zu lassen. Eine sinnvolle Einbettung &#8220;commonsbasierter Produktion&#8221;, in der endlich auch mal meine Fragen zum Verh&#228;ltnis von Verf&#252;gungsgewalt und Verantworlichkeit daselbst beantwortet werden (die commonsbasierte Praxis kommt da nicht herum, siehe etwa den Debian Social Contract oder auch die GPL), w&#228;re Teil dieses Prozesses. F&#252;r SMz sind das &#8220;leider doch nur die alten Inhalte&#8221;. &#8220;Aber die Ironie der Geschichte k&#246;nnte darin bestehen&#8221;, dass sich die neuen Formen der »commonsbasierten Produktion« <i>selbst</i> mehr Raum verschaffen, ohne auf theoretische Spitzfindigkeiten R&#252;cksicht zu nehmen. </p>
<p>Und wenn &#8220;Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt&#8221; ist, dann sind wir schon 300 Jahre auf dem Weg, ohne es bisher gemerkt zu haben.</p>
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	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-206</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 15:53:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ja :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja <img src='http://wadk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-205</link>
		<dc:creator>Benni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 21:35:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ok, ich denke wir m&#252;ssen hier drei Ebenen von &quot;unbestimmtheit&quot; oder &quot;allgemeinheit&quot; auseinanderhalten: 1. Jede menschliche Gesellschaft braucht irgendeine Form von Innovationsf&#228;higkeit. Das ist die allgemeinste ebene. 2. in kapitailstischen gesellschaften braucht es eine form von innovation, die durch nichts bestimmt ist ausser durch den erfolg in der konkurrenz 3. in Wirklichkeit brauchen wir aber eine an den Bed&#252;rfnissen orientierte Innovationslogik. Konkrete Ebene.

werden wir uns so einig?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, ich denke wir m&#252;ssen hier drei Ebenen von &#8220;unbestimmtheit&#8221; oder &#8220;allgemeinheit&#8221; auseinanderhalten: 1. Jede menschliche Gesellschaft braucht irgendeine Form von Innovationsf&#228;higkeit. Das ist die allgemeinste ebene. 2. in kapitailstischen gesellschaften braucht es eine form von innovation, die durch nichts bestimmt ist ausser durch den erfolg in der konkurrenz 3. in Wirklichkeit brauchen wir aber eine an den Bed&#252;rfnissen orientierte Innovationslogik. Konkrete Ebene.</p>
<p>werden wir uns so einig?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-203</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:02:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wadk.de/?p=314#comment-203</guid>
		<description>@benni: Sehe ich genau andersrum, ist aber vielleicht eine Formulierungsfrage: Der Kapitalismus kennt keine inhaltlich bestimmte Innovationslogik, weil einziges, von allem anderen Kriterien absehendes (abstrahierendes) Kriterium die Verwertung ist (was Erfolg am Markt voraussetzt). Die Innovationen im Kapitalismus sind gerade inhaltlich unbestimmt (weil das Geld als Abstraktum inhaltlich unbestimmt ist: G-W-G&#039;). Dass er -- umgangssprachlich -- nur »bestimmte« Innovationen zul&#228;sst, ist also gerade Ausdruck der inhaltlichen Unbestimmtheit.

Klar kann man allgemein sagen: Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsf&#228;higkeit zum &#252;berleben. Das ist aber zu unspezifisch, zu allgemein. W&#252;rde man es dabei belassen, k&#228;me das raus, was Brie sagt: Hauptsache Innovation. Ich w&#252;rde deswegen formulieren: Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsf&#228;higkeit zum &#252;berleben, aber so sie eine die vollen menschlichen Potenzen entfaltende Gesellschaft ist, abh&#228;ngig vom Inhalt, d.h. abh&#228;ngig von den Bed&#252;rfnissen. Ich finde, dass man das genau bei den Commons sehen kann: There is no commons without commoning, die Commons h&#228;ngen von ihrer Bindung an die jeweilige Community (und bedeutet von ihren Bed&#252;rfnissen) ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@benni: Sehe ich genau andersrum, ist aber vielleicht eine Formulierungsfrage: Der Kapitalismus kennt keine inhaltlich bestimmte Innovationslogik, weil einziges, von allem anderen Kriterien absehendes (abstrahierendes) Kriterium die Verwertung ist (was Erfolg am Markt voraussetzt). Die Innovationen im Kapitalismus sind gerade inhaltlich unbestimmt (weil das Geld als Abstraktum inhaltlich unbestimmt ist: G-W-G&#8217;). Dass er &#8212; umgangssprachlich &#8212; nur »bestimmte« Innovationen zul&#228;sst, ist also gerade Ausdruck der inhaltlichen Unbestimmtheit.</p>
<p>Klar kann man allgemein sagen: Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsf&#228;higkeit zum &#252;berleben. Das ist aber zu unspezifisch, zu allgemein. W&#252;rde man es dabei belassen, k&#228;me das raus, was Brie sagt: Hauptsache Innovation. Ich w&#252;rde deswegen formulieren: Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsf&#228;higkeit zum &#252;berleben, aber so sie eine die vollen menschlichen Potenzen entfaltende Gesellschaft ist, abh&#228;ngig vom Inhalt, d.h. abh&#228;ngig von den Bed&#252;rfnissen. Ich finde, dass man das genau bei den Commons sehen kann: There is no commons without commoning, die Commons h&#228;ngen von ihrer Bindung an die jeweilige Community (und bedeutet von ihren Bed&#252;rfnissen) ab.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-202</link>
		<dc:creator>Benni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 13:11:38 +0000</pubDate>
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		<description>@stefan: ja, dagegen mein Einwand, dass es eben genau eine solche &quot;inhaltlich entbundene&quot; Innovationslogik braucht. Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsf&#228;higkeit zum &#252;berleben, unabh&#228;ngig vom Inhalt. Der Kapitalismus hat ja dagegen gerade eine inhaltlich bestimmte innovationslogik, n&#228;mlich Innovation zum Erfolg in der Konkurrenz am Markt. Und genau das ist ja unser Problem, dass der Kapitalismus nur _bestimmte_ Innovationen zul&#228;sst und andere unterdr&#252;ckt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefan: ja, dagegen mein Einwand, dass es eben genau eine solche &#8220;inhaltlich entbundene&#8221; Innovationslogik braucht. Jede menschliche Gesellschaft braucht Innovationsf&#228;higkeit zum &#252;berleben, unabh&#228;ngig vom Inhalt. Der Kapitalismus hat ja dagegen gerade eine inhaltlich bestimmte innovationslogik, n&#228;mlich Innovation zum Erfolg in der Konkurrenz am Markt. Und genau das ist ja unser Problem, dass der Kapitalismus nur _bestimmte_ Innovationen zul&#228;sst und andere unterdr&#252;ckt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-201</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:37:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wadk.de/?p=314#comment-201</guid>
		<description>Ich meinte mit »abstrakt« eigentlich eher eine inhaltlich entbundene Innovationslogik: Hauptsache Innovation, egal was. Demgegen&#252;ber h&#228;tte und br&#228;uchte eine CBPP eine konkrete Innovationslogik, die sich an den Bed&#252;rfnissen der beteiligten Menschen orientiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte mit »abstrakt« eigentlich eher eine inhaltlich entbundene Innovationslogik: Hauptsache Innovation, egal was. Demgegen&#252;ber h&#228;tte und br&#228;uchte eine CBPP eine konkrete Innovationslogik, die sich an den Bed&#252;rfnissen der beteiligten Menschen orientiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-200</link>
		<dc:creator>Benni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:31:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke auch, dass es eine &quot;abstrakte Innovationslogik&quot; braucht. Die Welt ver&#228;ndert sich und darauf muss man bei Strafe des Untergangs reagieren. Das ist _immer_ so und somit &quot;abstrakt&quot; gegeben auch erstmal unabh&#228;ngig von konkreten Bedingungen. Was nicht stimmt, dass es diesen abstrakten Mechanismus nur im Kapitalismus g&#228;be. Jede Gesellschaft hat den unterschiedlich implementiert. Bei CBPP w&#228;re es die M&#246;glichkeit zum Fork, oder das Recht eine Kooperation zu verlassen, die diese Innovation garantiert. Siehe die aktuellen Bestrebungen zur Multipedia zB.

Das problematische am kapitalistischen Innovationsmodell ist ja, dass es zu Innovation n&#246;tigt, auch wenn es gerade eigentlich gar keinen Anlass dazu gibt. Oder meintest Du das mit &quot;abstrakt&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch, dass es eine &#8220;abstrakte Innovationslogik&#8221; braucht. Die Welt ver&#228;ndert sich und darauf muss man bei Strafe des Untergangs reagieren. Das ist _immer_ so und somit &#8220;abstrakt&#8221; gegeben auch erstmal unabh&#228;ngig von konkreten Bedingungen. Was nicht stimmt, dass es diesen abstrakten Mechanismus nur im Kapitalismus g&#228;be. Jede Gesellschaft hat den unterschiedlich implementiert. Bei CBPP w&#228;re es die M&#246;glichkeit zum Fork, oder das Recht eine Kooperation zu verlassen, die diese Innovation garantiert. Siehe die aktuellen Bestrebungen zur Multipedia zB.</p>
<p>Das problematische am kapitalistischen Innovationsmodell ist ja, dass es zu Innovation n&#246;tigt, auch wenn es gerade eigentlich gar keinen Anlass dazu gibt. Oder meintest Du das mit &#8220;abstrakt&#8221;?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Keimformdenken in der LINKEN? &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://wadk.de/2009/marx-kritik-der-politischen-oekonomie-und-die-linke-heute/#comment-199</link>
		<dc:creator>Keimformdenken in der LINKEN? &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:52:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wadk.de/?p=314#comment-199</guid>
		<description>[...] immer wieder neugierig und lese Brosch&#252;ren &#252;ber den Stand der Erkenntnisse wie diese: »Marx’ Kritik der politischen &#214;konomie und die Linke heute«. Und siehe da: In hom&#246;opatischen Dosen werden neue Entwicklungen wahrgenommen. Dass sie doch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] immer wieder neugierig und lese Brosch&#252;ren &#252;ber den Stand der Erkenntnisse wie diese: »Marx’ Kritik der politischen &#214;konomie und die Linke heute«. Und siehe da: In hom&#246;opatischen Dosen werden neue Entwicklungen wahrgenommen. Dass sie doch [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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