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André Gorz — auf dem Weg in den Wissenskommunismus?

Freitag/Sonnabend 8./9. April 2005, Helle Panke.

Vorgestellt und diskutiert wird Gorz’ neues Buch »Wissen, Wert und Kapital. Zur Kritik der Wissensökonomie«, Rotpunktverlag 2004.

Inhaltliche Vorbereitung: Stefan Meretz, Uli Weiß, Matthias Schulz, Mathias Spiller

Freitag, 19.00 Uhr, Vortrag und Diskussion

Stefan Meretz stellt den Inhaltes des Buches vor. Meretz korrespondiert seit längerem mit Gorz. Er ist Autor verschiedener Publikationen zur Freien Software. Besonders beschäftigt ihn Frage, inwiefern die Praxisformen freier Softwareproduktion, Keimformen einer mögliche Vergesellschaftung jenseits des Kapitalismus sein können.

Sonnabend, 10.00 bis 16.00 Uhr. Seminar zum Thema

Einführender Beitrag von Ulrich Weiß:

  1. Von welchen Kommunismusvorstellungen geht Gorz in seinem Buch aus?
  2. Bezüge von Gorz auf Marx’ Annahmen zu den ökonomischen Voraussetzungen für eine mögliche Aufhebung des Kapitalismus
  3. Erkenntnisfortschritte von Gorz im Vergleich zu traditionellen Marx-Rezeptionen

Thesen von Stefan Merten: Gorz und darüber hinaus – Altes im Neuen?

In der Analyse des ausgehenden Kapitalismus, der schon einige Hinweise auf eine künftige Informationsgesellschaft gibt, richtet Gorz seinen Blick vor allem auf die vorgefundene Gesamtform. Ich würde gerne versuchen, die kapitalistische Formbestimmung von der Formbestimmung durch die Sache zu trennen, um so besser verstehen zu können, welche heute vorfindlichen Aspekte gesellschaftlicher Phänomene in einer Informationsgesellschaft nicht abgeschafft, sondern aufgehoben sein dürften.

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